Geldkrieg gegen die USA, Südamerika schasst den Dollar

Geldkrieg_Waehrungskrieg_this_is_your_god_gott_mammon_geld_regiert_die_Welt_Glaubenssache_qpressMoney makes the World go round: Natürlich ist das alles nicht wirklich der Rede wert, warum sollte man hier über derlei Petitessen aus der Provinz berichten? Da würde sich doch der „Markt“ nur viel zu sehr erregen oder gar böse Stimmung an der Börse verursachen. Alles Dinge, die man in einer wirtschaftlich angespannten Phase, wie der jetzigen, nicht brauchen kann. Und exakt um zukünftigen, wirtschaftlichen Problemen und ausländischem Druck aus dem Weg zu gehen, entscheiden immer mehr Länder (nicht nur in Südamerika), sich vom Dollar zu verabschieden und den Handel auf die jeweiligen Landeswährungen umzustellen.

Will man solche Neuigkeiten in Erfahrung bringen, muss man sich mehr und mehr anderer Medien bedienen. Unsere großen Einheiz-Medien taugen da kaum, wir wissen ja auch wem die gehören und warum die nur ungern über eine Abkehr vom Dollar berichten. Es tut unseren US-Freunden einfach weh, was niemand wollen kann. Die Konkurrenz, sprich der Feind, ist da lockerer, natürlich mit Bedacht Vorsatz. Gefunden wurde die Mitteilung auf einer russischen Plattform (in Deutsch), wie peinlich: Gringo go home! – Brasilien und Uruguay lösen sich vom US-Dollar[RT-Deutsch]. Bei der weiteren Eskalation gegenüber Russland auch nur eine Frage der Zeit bis solche Medien in Europa grundsätzlich verboten werden, beschimpft man sie doch heute schon gerne als Propaganda-Postillen Putins.

Neben dem „Feind-Sender“ gibt es einige heimische Publikationen, die sich ebenfalls auf südamerikanische Quellen beziehen, aber auch keine sonderliche Verbreitung bei uns haben: Brasilien und Uruguay handeln ohne US-Dollar … [Amerika21]. Diese Plattform ist immer wieder eine interessante Quelle um überhaupt verlässliche Informationen aus Südamerika zu bekommen.

Und wenn mal unsere großen Lügen-Blätter dazu berichten, fallen die Einsichten mit einem Mal ganz anders aus: Der Angriff auf die Dollar-Übermacht verpufft[Die Welt, die bellt], die schreiben nämlich dem Dollar nach wie vor magische Kräfte zu, obgleich die Verfallserscheinungen des Dollar nicht nur in Südamerika zutage treten. Dort hat man logischerweise, in Verbindung mit dem Dollar, noch ganz andere Probleme, die regelmäßig auch in der EU beklagt werden: Kapital mit Riesenschritten auf der Flucht[Blickpunkt Lateinamerika]. Ein Grund mehr den ach so flexiblen Dollar ein wenig zu reglementieren.

wall-street-bull-boerse-kurse-zockerparadies-mammon-geldanbetung-broker-spekulation-blase-bubbel-qpressDas obige Bild sagt einiges zum Dollar aus. Die Gottheit Mammon ist derzeit amtsbekannter und alleiniger Sachwalter auf diesem Planeten. Die Dollarnote ist sein heiligstes Zeichen. Daraus folgt, Geld ist ohnehin eine reine Glaubensangelegenheit, das war nie wirklich anders. Vor vielen Jahren noch stand auf den Dollarnoten einmal „In Gold we trust” … da hat man dann einfach, weil man bis heute dem Pöbel das Gold nicht wirklich gönnt und aus Gründen der Sparsamkeit, einfach das „L“ gestrichen. Jetzt lautet der Aufdruck auf den Dollarscheinen seit langem viel zutreffender: „In God we trust“ und schon ist die Welt wieder heile. Nun, kleiner Scherz am Rande, aber seit Aufhebung der Goldbindung des Dollars unter Richard Nixon in den 70er Jahren, kann man diesen kleinen Ulk völlig unverfänglich bringen, weil in der Konsequenz zutreffend. Gerade die Vereinigten Staaten von Amerika sind bezüglich der Geldreligion absoluter Vorbeter und natürlich größter Nutznießer der geheiligten Welt-Leidwährung … noch! Schließlich beten sie ja auch noch ziemlich inbrünstig das goldene Kalb an, vorstehend ein Bild von deren Heiligtum aus der Wall Street, steht dort vor der ®se.

Es ist damit zu rechnen, dass gerade in Südamerika und damit auch bei den BRICS-Staaten[Wikipedia], sich dieser Trend verstärkt. Man müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein (in der EU gibt es davon genug), um nicht zu bemerken, dass der Dollar nur noch mit militärischer Gewalt stabil gehalten werden kann. Wer sich davon nicht beeindrucken lässt oder dem ausweichen kann, der trennt sich in unauffälliger Weise vom Dollar, um die Verluste in der Zukunft zu minimieren.

Geldkrieg gegen die USA, Südamerika schasst den Dollar
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

5 Kommentare

  1. Ich hab mir mal die Mühe gemacht und das räumliche Volumen der US-Staatsverschuldung in 100 $ Scheinen ermittelt. Die Staatsschulden der USA – wohlbemerkt OHNE die der Privaten und Unternehmen – ergeben demnach ein Volumen von 225.000 Qubikmeter. Würde man dieses Volumen an 100 $ Noten gepresst und gebündelt auf 40-Tonner LKW (ca. 90 Qubikmeter Ladevolumen) verladen wollen, wären 2.500 LKW hierzu erforderlich. Bei einer Gesamtlänge pro LKW von ca. 18,5 Meter wäre somit ein Konvoi -Stoßstange an Stoßstange – über 46 km lang oder die Strecke Fankfurt – Ingelheim (Luftlinie). Der Einfachheit halber läßt sich diese Rechnung auch für 50 $ Noten durch die Division durch den Faktor 2 erstellten, wobei ein Konvoi von 40-Tonner LKWs dann entsprechend rund 93 km lang sein dürfte (etwa die Strecke Frankfurt Flughafen – Flughafen Hahn im Hunsrück). Wenn man dann überlegt, dass es Massen an Menschen gibt, denen 5 $ fehlen, für etwas Warmes zu essen, dann …

    Ich hör an dieser Stelle lieber auf, bevor ich das kalte Kotzen an mich kriege.

  2. Solange roulettartige Devisentermingeschäfte laufen, mit dem Dollar im Zentrum, wird sich am Spieltisch nichts ändern.

    Neuestes Beispiel: Rubelspekulanten flüchten aus dem Rubel in den Dollar. Dann werden ein paar schlechte Nachrichten erzeugt und der Rubel stürzt ab. Zur Zeit ist der Rubel noch unten, aber schon zeigen sich Tendenzen, dass es wieder nach oben geht, und schon tauschen die Haie zurück,denn sie bekommen jetzt ja mehr Rubel für ihre Dollar – und wenn der Rubel dann wieder oben ist, haben sie den Schnitt gesichert in der Tasche.

    Der Rubel ist ja mit den realen Werten der Ressourcen von Öl und Gas gestützt, wohingegen der Wert des Dollar nur auf einer Fiktion beruht, die durch eine permanente militärische Drohkulisse gebildet und aufrecht erhalten wird.

    Momentan wird diese US Militärmaschine noch über “Diebstähle” im Kielwasser der laufend statt findenden Bankenrettungen finanziert – es stellt sich nur die Frage, wann die Menschen dieses kriminelle US Geldbeschaffungs System durchschauen.

    Es gibt nur eine Lösung: weg vom Dollar als “Leid”-Währung

  3. Man muß sich das wirklich einmal vor Augen führen, soche Umstände um Zahlen. Das ist einfach unglaublich, wie da mit Milliarden- und Billionenzahlen herumgeschmissen wird, die es gar nicht gibt….
    Ist eine Bank nicht einmal gegründet worden, um den Mitgliedern der Bank eine sichere Aufbewahrungsstelle für gerade nicht benötigte Gelder zu haben? Dazu gehörte eine für heute ziemlich selten gewordene Begrifflichkeit, nämlich Vertrauen. Wo ist das Vertrauen geblieben?
    Ist es ein Teil des Höllenkreises geworden – Gier?
    Naja, einen schönen Nikolausabend auch.

    https://www.youtube.com/watch?v=PftH8FVzIRY
    (Ps:Gerade eingespielt von LangLang)

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  1. News 06.12. 2014 |

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