Schwesig will Befruchtung Lediger auf Kassenkosten nebst Babywahlrecht

Manuela_Schwesig_SPD_Homoehe_Problem_grosse_Koalition_Arbeitsgruppe_FamilieBad Ballerburg: Immer wieder mal braucht es befruchtendes Gedankengut, um der Monotonie des Alltags wirkungsvoll zu entfleuchen. Das gilt auch für Bundestag und Kabinett Kabarett. In ihrer immer noch andauernden Profilierungs-Neurosen-Runde scheint die Manuela geradezu atemberaubende Ideen zu entwickeln, bei denen wir heute schon die Schlagzeilen in den zukünftigen Geschichtsbüchern erahnen dürfen: „Die Ära der Schwesig-Kinder” … oder so ähnlich. Es mutet ein wenig an wie in den guten, alten Zeiten: „Schenk dem Führer ein Kind” (Stichwort: Lebensborn) … aber heute sind wir didaktisch doch sehr viel weiter, denn die Kinder werden nicht mehr dem Führer, sondern dem vermeintlichen Sozialstaat und dem kapitalistischen Modell gewidmet. Beide benötigen ganz dringend weitere Arbeitssklaven. Natürlich hat auch die Ursula von den Laien hier ebenfalls ihre Ansprüche angemeldet, denn selbst sie hat da einen enormen Bedarf an nachwachsendem Rohstoff (Human-Resources) für ihre Truppe.

Fest steht indes, wir brauchen unbedingt Kinder und da kann man sich nicht mehr nur auf die Verheirateten oder anderweitig vertraglich verbandelten Leute verlassen. Die Kinderproduktion funktioniert ja nachweislich auch im Single-Modus recht gut, wenigstens für gut 50% der Bevölkerung, sofern sich diese zeitlich betrachtet gerade in einem gebärfähigen Stadium befindet, „Social Freezing“[Wikipedia] mal ausgeklammert. Genau diese Zielgruppe hatte Ministerin Schwesig offenbar bei ihrem Vorstoß im Auge, als sie die befruchtenden Gedanken zum Nachwuchs „lediger Paare“ formulierte. Ok, das ist ja auch nur Formulierungs- und Ansichtssache. Blöd nur, dass ledige Männer nichts davon haben, denn die müssten sich noch eine Leihmutter hinzu organisieren, wollten sie schmuddelfrei zu eigenem Nachwuchs kommen. Ach ja, die ganzen Sonderfälle, wenn dann noch schwul oder lesbisch, die sparen wir hier jetzt einfach mal aus, gehörten aber korrekterweise auch in diese Überlegungen mit einbezogen.

Genau bei der Schmuddelfreiheit gilt es vermutlich nachzusetzen. Die Produktion von Kindern erscheint vielen Menschen als das höchste Glück auf Erden, auch als Vollendung einer Beziehung. Anderen ist der Akt ein schleimiger und ekliger Dorn nicht nur im Auge. Lieber geht man heute zum Onkel Doktor um sich „in vitro“, völlig keimfrei und in steriler Umgebung des Aktes auf Kassenkosten hinzugeben, ganz ohne dabei stöhnen zu müssen, alles voll unter Kontrolle und emotionslos. Und weil wir auch für diese Menschen, nebst ihrer etwas andersartigen Kinderwunsch-Empfangsbereitschaft Verständnis aufbringen müssen, scheint es aus Sicht der Schewsig absolut angezeigt, wenn die Kassen für diese Sauber(er)zeugungen des Nachwuchses im „Reinstraum“ auch die Kosten als Gemeinschaftsaufgabe der Versicherten nehmen. Die nicht ganz so böse formulierte Debatte ist hier einzusehen: Schwesig will Kostenzuschuss auch für Unverheiratete[Tagesspiegel], aber das ist natürlich noch nicht alles.

Augenscheinlich ist es eine erbarmungslose Ungleich-Behandlung, dass derzeit nur Paare Kosten von den kranken Kassen ersetzt bekommen, sofern handwerklich nachgearbeitet werden muss, wenn da mit dem Kinderwunsch in dem natürlichen und kostengünstigeren Produktionsmodus was nicht funktioniert. Wenn es also um Kinder geht, sollte uns jedes Mittel recht sein, irgendwie an sie heranzukommen, schließlich werden die gebraucht und nicht selten auch gleich noch missbraucht.

Ob ihre weitergehende Vorstellung eines Wahlrechts für Kinder vielleicht auch mit der zuvor beschriebenen Vorstellung der ureigenen Wählerproduktion etwas zu tun hat, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, aber gänzlich von der Hand zu weisen ist der Gedanke nicht. Ministerin Schwesig fordert das Wahlrecht für Kinder[Der Westen] und damit sollte nun die Katze endgültig aus dem Sack sein. Wir erahnen schon die große Verzweiflung der SPD-Genossen? Für die Zeit nach der GroKo gelten sie bereits heute als erledigt. Ihnen gehen dann die Stimmen aus und sie werden in der Bedeutungslosigkeit versinken, würden da nicht demnächst massenhaft die mit Wahlrecht ausgestatteten Schwesig-Babys auf den Plan kommen.

Die Schlussfolgerung mag im ersten Moment etwas sonderbar anmuten, ist sie aber nicht. Die SPD ist wild entschlossen sich auf Kosten der kranken Kassen neue Wähler produzieren zu lassen, völlig ungeachtet etwaiger Familienverhältnisse, Hauptsache Wählerstimmen. Das ist nicht weniger dreist als die Plünderung der Rentenkassen für sachfremde Aufwendungen, aber der deutsche Michel wird natürlich auch diese Entwicklung gekonnt verschlafen, während die Schwesig überdies auch noch von der Neuauflage der Frauenquote in der Wirtschaft träumt und dafür vom Volker Kauder was zwischen die Hörner bekommt, wie man hier nachlesen kann: Kauder nennt Schwesig “weinerlich”[Frankfurter Rundschau]. Ach hätte sie doch nur schon ihre eigene SA (Schwesig-Armee) gehabt, dann würde sie jetzt dem Kauder für seine Kauzigkeit die Gleichstellungsleviten lesen lassen und ordentlich die Ohren langziehen.

Bildnachweis: Wikimedia | Autor: Thomas Fries | Lizenz: CC-BY-SA 3.0

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3 Kommentare zu Schwesig will Befruchtung Lediger auf Kassenkosten nebst Babywahlrecht

  1. Es ist schön, das die Sonne so herrlich gegen die Unwetterfront am Horizont scheint. Das gibt einen prächtigen Regenbogen, auf dem man hooooooch hinaus in ferne Welten…äh.. in die Weltferne wandeln kann !

  2. Tja, die Geldgier heutzutage ist ja bekanntermaßen ohne Schranken. Jemand möchte Kohle verdienen, Da werden die letzten Bastione des Menschseins zu Geld gemacht. Was für ein Land…….

  3. Mal wieder gute Arbeit vom schwäbisch-alemannischen Geheimdienst.
    Da haben wir den Salat.., die natürlichen meschlichen Resourcen sind erschöpft.
    Der SSufferrän (homo untot) ist am Ziel.

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