Bürger an der Waffe – Mexiko als Vorbild gegen organisierte Regierungskriminalität in Europa

Das Kernproblem ist nicht neu, eine Gesellschaft droht unter der Kriminalität zu ersticken. Aktuell wird Mexiko für die Eigeninitiative seiner Bürger in der hiesigen Presse hochgelobt. Dort stellen sich die Menschen der organisierten Kriminalität massiv entgegen, sie haben schlicht keinen Bock mehr auf das fortgesetzte Morden, welches dort inzwischen eine normale Alltagserscheinung zwischen den rivalisierenden Drogenbanden ist. Nun erscheint uns Mexiko sehr weit weg, ist es aber nicht. Bei uns sind die Probleme ähnlich gelagert nur die Akteure und die Verbrechen sind andere.

Mexiko Gewalt Drogenkartelle Buergerwehr WiderstandIn Mexiko kann dieser Kampf gegen die Drogenbarone übrigens nur deshalb geführt werden, weil der Drogenhandel dort noch in privater Hand ist. Gerüchten zufolge soll es sogar fortschrittliche Staaten geben, in denen die Geheimdienste dieses Feld vollends besetzt haben, allein um ihre schwarzen Kassen ordentlich zu befüllen, aus denen heraus sie Aktionen finanzieren können, die man besser nicht aus den offiziellen Budgets bestreitet. Das sind natürlich nur Gerüchte und keinesfalls bewiesen.

Sehen wir uns in Europa und auch in Deutschland um, dann stellen wir fest, dass zunehmend Entscheidungen zum Nachteil der Menschen getroffen werden. Als normaler Betrachter möchte man meinen, dass es sich dabei um kriminelles Treiben handelt. Ob es beispielsweise, wie jüngst, dass Durchwinken von Genmais 1507 des Monsanto Konzerns ist oder aber die einvernehmliche Rettung von Banken oder offene Verstöße gegen den Vertrag von Lissabon (no Bail Out). Die Reihe der Beispiele lässt sich beliebig verlängern. Immer offener tritt zutage, dass die Mehrheit der Menschen hier in Europa einem gut organisierten Politverbrecher-Syndikat gegenübersteht. Die Verbrecher selbst bezeichnen sich sogar als demokratisch legitimiert, ein „merkeliger“ Fortschritt der Kriminellen gegenüber den primitiven Zuständen in Mexiko. Genau an dieser Stelle setzt auch der feine Unterschied ein.

Hier sind die Verbrecher schon so weit, dass sie Gesetze zu ihrem eigenen Schutz problemlos selber machen können. Darüber hinaus machen Sie dann die Gesetze, Verordnungen und Bestimmungen nach denen die immer offensichtlicher werdenden Verbrechen ganz legal erscheinen. Natürlich passiert dies immer nur zum Wohle der Betroffenen und damit es sich noch viel unverfänglicher anhört … auch noch alles „im Namen des Volkes“. So erst macht Schwerstkriminalität richtig Spaß, wenn sichergestellt ist, dass man für seine Taten nicht belangt werden kann … die Königsklasse des Verbrechens quasi.

Spätestens an dieser Stelle sollte der aufgeweckte Leser anfangen geistig zu transpirieren transponieren. Es schließt sich also die dringliche Frage an, ob nun die mexikanischen Drogenkartelle von unseren Politikern lernen sollten oder aber, ob die europäischen Menschen vielleicht vom mexikanischen Volk zu lernen hätten? Folgt man allerdings der deutschen Mentalität, dann wird der Tiefschlaf der Zipfelmützen noch lange anhalten. Bis der Schmerzfaktor hier das nötige Niveau erreicht hat, werden Portugal, Spanien, Italien und Frankreich sicherlich längst abgebrannt sein.

Klar doch, wir werden hier gewaltlos bleiben, denn die Verbrecher hierzulande und in Brüssel schießen ja (noch) nicht auf uns und wenn, dann beauftragen sie Leute aus unserer Mitte damit. Bislang funktioniert der große Raub noch gänzlich über Gesetze, Vorschriften und Verordnungen. Die Umverteilung von unten nach oben ist keinesfalls gefährdet. Solange dies sichergestellt ist, werden auch diese Syndikate gegenüber den Menschen nicht gewalttätig werden. Voraussetzung: die Leute in Europa müssen es sich auch weiterhin gefallen lassen. Derweil Leute wie Gauck, Merkel, Steinmeier und von der Leyen noch im Namen des Friedens zum Krieg aufrufen können, ist die schöne neue Welt noch ziemlich in Ordnung.

Natürlich haben wir alle keinen Bock auf derlei Gemetzel wie es in Mexiko schon stattfindet, das weiß auch unsere Bundesregierung und selbst die Herrschaften in Brüssel sind sich darüber vollends im Klaren. Die Trägheit der Masse in Europa ist um einiges verlässlicher als in Mexiko. Aber vielleicht sollte man das Handlungsmuster der Mexikaner einfach im Hinterkopf behalten, wenn auch nur für den Fall, dass auch hier nichts fressbares mehr auf den Tisch kommt. Aber keine Sorge, auch für diesen Fall haben die hiesigen Polit-Syndikate längst vorgesorgt. Die letzte Portion „Blaue Bohnen“ kann den Aufständischen – rechtlich völlig einwandfrei – auch hier jederzeit verabreicht werden. Selbst dafür sind die passenden Regelungen längst geltendes Recht und stehen im Kleingedruckten zum Lissabon Vertrag, kann man an dieser Stelle nachlesen, da geht es um die Todesstrafe in Europa, die keineswegs abgeschafft ist, sondern nur auf ihre korrekte Wiederbelebung wartet, wenn also der Mob aufzumucken gedenkt und der Herrschaft für den begangenen Frevel die Gurgel umdrehen möchte.

Die gedankliche Inspiration zu den hier angestellten Überlegungen lieferte dieser Beitrag zur Situation in Mexiko:
Der Bürger an der Waffe: Mexikos Volkswehren bestehen im Kartellkrieg – Welt-Chronik – derStandard.at › Panorama.

Bürger an der Waffe – Mexiko als Vorbild gegen organisierte Regierungskriminalität in Europa
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Über WiKa

Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Bürger an der Waffe – Mexiko als Vorbild gegen organisierte Regierungskriminalität in Europa — 7 Kommentare

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  2. Das Grundproblem der Völker Europas besteht doch darin, dass sie aufgrund des technischen Fortschritts in der Militärtechnik, nicht mehr als Kanonenfutter gebraucht werden.
    Auch für die weitere Maximierung der Profite, ist es von Vorteil, die Zahl der unnützen Fressen nachhaltig zu reduzieren.
    Die in Europa schon seit Jahrzehnten praktizierte niedrige Geburtenrate ist dabei vorbildlich.
    Nur die dummen Mexikaner setzen immer noch auf die Uralttechnik der “Blauen Bohnen”

  3. Bewaffnete Bürger in Europa? Schaffen mehr Waffen soziale Gerechtigkeit? Auf wen sollen wir schießen? Auf Politiker? Konzernchefs? Auf Aktieninhaber- also auch auf uns selbst?
    Wenn einer Macht eine Gegenmacht begegnet, “gewinnt” der Stärkere. Na und? Dann herrscht wieder einen Macht. Das Gewaltkarussell dreht sich ewig.
    Wenn man Macht hingegen ins Leere laufen lässt, sie ignoriert, unterläuft, sabotiert- dann hat man eine Chance. Weniger arbeiten, weniger konsumieren und dafür mehr
    auf die Straße gehen- unbewaffnet!

  4. Es wird immer solche und solche Bürger geben.

    Es kann jedoch beobachtet werden, dass es immer mehr Menschen in der BRD gibt die bereit sind, für ihre Ideale auch zu sterben. Naturgemäß sind diejenigen auch bereit, ihre Ideale mit Waffengewalt durchzusetzen.

    Je mehr Menschen bei uns in eine hoffnungslose Situation gedrängt werden, desto mehr Menschen haben keine Angst mehr, bei diesem Kampf ihr Leben zu verlieren!

    Sollten sich doch mal darüber die Verantwortlichen in unserem Staat Gedanken machen und nicht nur Abwehrmechanismen entwickeln, sondern vor allem dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht soweit kommt!

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