Justitia der Prostitution erlegen, Sex Punkte Image-Reha-Plan vorgelegt

Ballerburg: Es ist schon ziemlich harter Tobak was da jetzt kommt, aber nach so gewissen Vorkommnissen in Bayern nicht wirklich mehr von der Hand zu weisen. Immer wieder sickern zwielichtige Fälle durch, bei denen mehr als klar wird, dass mit unserer „geliebten“ Justitia irgendwas nicht ganz koscher ist. Vielen treuen Seelen ist sie nur zu gut vertraut. Gilt sie doch als Göttin der Rechtsverdreher, Richter und Kriminellen. Die ersten beiden Gruppen glauben zutiefst an sie und die letztere Gruppe muss halt dran glauben. Woher aber rühren die Probleme?

Justitia ist ja schon ein schmuckes Teil und mancher Rechtsverdreher poussiert gern mit ihr. Und wie es aktuell aussieht, verkehren nicht nur diese mit ihr. Die Zahl der Freier scheint um ein Vielfaches erheblicher zu sein, als wir es uns auszusprechen getrauen. Aber wie in allen Rotlichtbezirken, versucht man derlei Geschäftsgeheimnisse vor der sensationslüsternen Menge zu bewahren. Gelingt aber nicht immer, wenn aus reiner Not heraus doch mal ein Nümmerchen auf offener Straße geschoben werden muss, es dabei dann viele unfreiwillige Zuseher gibt, die hernach von den Missständen zeugen können.

Angesichts solcher VerVorkommnisse leidet naturgemäß der gute Ruf. Den braucht die Justitia aber, wenn sie auch weiterhin ihrem Gewerbe nachgehen will. Um nun eiligst Schadensbegrenzung zu betreiben, muss da dringend etwas an ihrem Image gemacht werden. Dazu liegt inzwischen eine konkrete Studie des Beratungsunternehmens „Ernstlich & Young & Motherfucker“ vor. Wesentlicher Kritikpunkt dabei sind die veralteten Darstellungen von Justitia. Viele Elemente und Eigenschaften fehlen in den alten Darstellungen und müssen im Zuge von kooperativer Identität (neudeutsch CI), jetzt mühsam in die Köpfe der Menschen nachimplementiert werden.

Alles in allem ist aber das vorgelegte Konzept solide, schlüssig und auch allgemein gut vermittelbar. So sollte es gelingen, unserem wichtigsten „Hau drauf Mädel“ doch wieder ein wenig ESprit unter den Rock zu blasen. Die gemachten Verbesserungsvorschläge sollten nach Expertenmeinung unserer derzeit ziemlich abgetakelten Fregatte wieder auf die Beine helfen.

Hier nun die genitale Liste der als hilfreich erachteten Maßnahmen:

  1. Es sollte das Schwert in der Darstellung beibehalten werden, da es ihr augenscheinlich noch zur Stütze gereichen muss. Der Gefahr eines finalen Zusammenbruchs, aufgrund ihres Alters und der fortdauernden Arbeitsüberlastung kann damit entgegengewirkt werden. Eine weitergehende Bedeutung darf dem Schwert allerdings nicht mehr zukommen, da es zur Verstümmelung der Delinquenten heute geeignetere Methoden und auch Werkzeuge gibt.
  2. Die Waage ist absolut nicht mehr zeitgemäß. Wie sich herausgestellt hat, ist die ausschließlich quantitative Bewertung des Vorgebrachten doch nicht so ideal. So wiegen 10 Kilo Mist sicherlich um einiges schwerer als 1 Kilo Gold, aber welches von beiden ist nun wertvoller und schützenswerter? Hier sollte sich Justitia vertrauensvoll an die Stiftung Warentest wenden und sich generell bezüglich ihres abwägenden Rechtsempfindens neu eichen lassen.
  3. In der heutigen Zeit wäre es angeraten die Unparteilichkeit vielleicht noch durch eine schwarze Augenbinde besser zum Ausdruck zu bringen und damit zu unterstreichen, dass es sie nicht im geringsten interessiert, wer da vor ihr steht (oder auch hinter ihr und sie besteigt). Sie stellt alle Menschen gleich … unter den Scheffel. Dies würde ihrem heutigen Ruf, so benannt nach dem Kinderspiel: „Blinde Kuh“, sicher sehr dienlich sein und damit das derzeit bereits erlangte Image wenigstens festigen können.
  4. Auch Ihre Geruchsfestigkeit könnte sie etwas eleganter zur Schau stellen, indem sie demonstrativ (als Add-on) noch eine Nasenklammer verwendet. Damit würden penetranter Schweiß, alter Leichengeruch, Knoblauch, Beamtenmief und Korruptionsgerüche ihre unerschütterlichen Sinne nicht trügen können. Darüber hinaus böte es den Vorteil, dass die häufig nasal klingenden Urteile, wegen dieser Behinderung, besser zu vermarkten rechtfertigen wären.
  5. Um vorzeitige Urteile (auch Vorurteile genannt) zu verhindern, sollte sich Justitia darüber hinaus, ganz im Einklang mit den Beschränkungen von Rede- und Versammlungsfreiheiten und natürlich als Hüterin der Bannmeile, an dieser Stelle einen handelsüblichen Knebel angedeihen lassen. Damit ließe sich ihre zum Volk ungemein betonen, ist selbiges doch schon seit Jahrzehnten nahezu sprachlos!
  6. Letztendlich wäre eine Annäherung an neue und aktuellere Rechtssysteme — wie auch von „Amnesie International“ gefordert — im Zuge der Globalisierung dringend erforderlich. So ließe sich dann sogar im Nachgang die bei der „Grand Dame” zweifelsfrei bereits angelaufene Ganzgehirnwäsche durchaus rechtfertigen. Die Abkehr vom „Anglikanischen Recht“ und die Hinwendung zu neuem, allgemeinem „UN-Recht“ scheint dabei das Mittel der Wahl zu sein. Dem kann sich auch Justitia final nicht wirklich widersetzen, wenigstens nicht wenn die zuvor beschriebenen Maßnahmen alle erfolgreich umgesetzt worden sind.

Justitia Kniebeugen Rechtsbeugen Profis gericht Recht Justiz SkandalDamit wäre das Werk vollendet. Nach heutigen Maßstäben wird damit der Spagat gelingen, sich einerseits gut und teuer zu verkaufen, um die Hoffähigkeit zu erhalten und sich andererseits wohlwollend und kostenbewusst dem Mob zu nähern.

Insgesamt wird Justitia damit voll im Trend liegen und die beabsichtigte Bürgernähe ist nahezu perfekt realisiert. Bei den Umfragewerten könnte sie mit etwas „Fortune“ nach aktueller Einschätzung und Jahrhunderten der vergeblichen Mühe, endlich ihre Erzrivalin „Jeanne d’Arc“ aus Frankreich vom Sockel putzen. Zwar gibt sie damit insgesamt doch ein etwas dümmliches Bild ab, aber warum sollte sie sich nicht auch den Tatsachen von Pisa beugen. Auf ins frische Jahrtausend: „Justitia, hier wirst Du geholfen!“

Und wo wir ohnehin schon gerade beim Beugen sind, sei darauf hingewiesen, dass man die ganze Angelegenheit sowieso sportlich sehen muss. Was seit Vater Jahn der Fitness des Volkes diente, Kniebeugen, damit selbiges vor der Herrschaft stets geschmeidig auf die Knie kam, ist natürlich keine Sportart für die ganz schön Reichen. In der Liga hält man den Geldbeutel doch besser mit „Rechtsbeugen“ fit.

Historisches Hintergrundwissen aus einer Zeit als noch ”Gerechtikaeit” herrschte

Für Interessierte lohnt sich natürlich auch ein Blick in die Geschichtsbücher, allein um diesen Vorgang besser zu verstehen. Lucas Kranach der Ältere hatte offenbar so gegen 1537 ein etwas intimeres Verhältnis zur besagten Dame. Ausweislich des beigefügten und erdrückenden Beweismaterials (siehe Bild), bestehen daran keinerlei Zweifel mehr. Daraus können wir heute lernen, dass Justitia in früheren Zeiten schon einmal einen erheblich volksnäheren Umgang pflegte und sich wohl auch nicht scheute, völlig naturbelassen in Erscheinung zu treten.

Justitia Kranach Gerechtigkeit Rechtssytem Recht ProstitutionHardcore-Historiker treten dieser Meinung allerdings scharf entgegen und p®ost(IT)ulieren, dass sie sich damals nur bei „Kaisers neue Kleider“ besorgt habe , um auch dem Volke zu gefallen. Nach heutigem Verständnis müsste sie natürlich vollverschleiert mit einer Burka rumlaufen, damit niemand ihren erbärmlichen Zustand bemerken kann.

Zu hinterfragen bleibt, warum sie diese Freizügigkeit nicht beibehalten hat? Unbestätigten Quellen zufolge, wurde Justitia nach dem Erscheinen dieses Pornobildes von regierungsamtlicher Stelle zunächst defloriert, dann anhaltend vergewaltigt und hernach von Paparatzingern zur Prostitution genötigt. Seither dient sie angeblich den Reichen, Schönen und Mächtigen als Hure. Dadurch wird auch nachvollziehbar, warum sie in der Folge dringend eine Augenbinde und die beiden „Kotzschalen“ benötigte. Auch nur so lässt sich die folgende Volksweisheit erklären, die da lautet:

Merkelsatz:
Recht bekommt, wer es bezahlen kann!

Auch ohne ein tiefenpsychologisches Gutachten wird nun deutlich, dass die erlittenen Qualen sie dem Grunde nach heute völlig dienstunfähig machen. Nach allen bekannten Normen gehörte sie aus dem Verkehr gezogen. Mit den Psychosen im Gepäck ist sie eine Gefahr für die Öffentlichkeit. Vielleicht finden sich ja alsbald ein paar Fernaufklärer Ferngutachter, die ihr aufgrund der hier geschilderten Aktenlage schon eine Unzurechnungsfähigkeit bescheinigen mögen. Und würden nicht all diese Gutachter und Rechtsverdreher sie fortgesetzt besteigen, hätte sie längst ihren Erholungs-Anstaltsplatz in Bayreuth bekommen. So ungerecht ist die Welt.

In Ermangelung von Alternativen wird sich nicht sonderlich etwas an ihrem „gezeichneten“ Rechtssystem ändern und sie muss, wie seit eh und je, weiter anschaffen gehen, auch weil sie noch nie wirklich „Herr der Dinge“ war, dieses ewig missbrauchte Weibsstück. Arme Justitia, in der Anstalt wärest Du besser und vor allem sicherer aufgehoben. Also lassen wir die Hoffnung nicht fahren, dass der Sex-Punkte Plan für sie wenigstens eine Linderung bewirkt.

Justitia der Prostitution erlegen, Sex Punkte Image-Reha-Plan vorgelegt
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

19 Kommentare

  1. Die Nachfolgerin der abgehalfterten Justitia steht längst in den Startlöchern.
    Es ist die junge dynamische Scharia.
    Viele unserer ausländischen Nachbarn vertrauen bereits heute auf ihre Weisheit und Rechtschaffenheit.

  2. …was fuer eine wundervolle, treffende Charakterisierung der gegebenen Verhaeltnisse – in diesem Sinne RIP Justitia…

  3. Inzwischen sind wir schon soweit, daß das BVG nur noch 0,5 % der Verfassungsbeschwerden, überhaupt annimmt. Das Einzige was zu 100% von den Verfassungsrichtern angenommen wird, ist die Richterbesoldung von ca 9’000 Euro pro Monat. Und weil der Job so attraktiv ist (0,5% Scheinarbeit für 100% Bezahlung) machen das gleich drei Richter beim BVG.

    Dazu fällt mir bloß noch zweierlei ein:

    Marc Aurelius fand:
    Wer Unrecht nicht verbietet, wenn er es kann, der befiehlt es.

    Und Friedrich der Große fand (im Fall des Müllers Arnold):
    “ein ungerechter Richter ist schlimmer als ein Straßenräuber”, meist zitiert als
    “eine ungerechte Justiz ist schlimmer wie eine Diebesbande”.

    Nebenbei ließ Friedrich die drei dabei in mehreren Instanzen tätigen Richter kurzerhand verhaften, in Festungshaft stecken und den Müller Arnold entschädigen.
    Das Glück des Müllers Arnold hat natürlich Gustl Mollath nicht.
    Außerdem glaube ich, schiebt hier Günter Beckstein/CSU wohl mit, auch wenn er das bestreitet.

    Heute sind die Richter vor Rechenschaft geschützt und können Unrecht im Schutz ihrer Sonderrechte aussprechen. Rechtsbeugung zählt zwar als Verbrechen -also ist auch der Versuch strafbar!- aber die Staatsanwaltschaft verfolgt sowas kaum.
    Leider ist Gustl Mollath bei weitem kein Einzelfall und Verletzungen des GG auch nicht.

  4. “Betrachten wir uns die gegenwärtige Moral etwas genauer, so erkennen wir, dass es sich um eine doppelte oder sogar eine dreifache Moral handelt. Die in den Staatsgesetzen und in der öffentlichen Meinung verankerte Moral soll verhindern, dass der Einzelmensch in eigennütziger Weise gegen den Nutzen seiner Mitmenschen und damit gegen den Gemeinnutzen verstößt, z. B. durch Diebstahl und Betrug. Aber sie erreicht diesen Zweck nur in einem verhältnismäßig kleinen Teilbereich der menschlichen Gesellschaft, nämlich nur für die Menschengruppe der wirtschaftlich Schwachen, also der Arbeitenden. Der wirtschaftlich Starke, also der Kapitalist, hat ja die moralisch verwerflichen, d. h. durch die Gesetze verbotenen und durch die öffentliche Meinung verfemten Mittel nicht nötig zur Verwirklichung des Eigennutzes mit Schädigung der Mitmenschen und des Gemeinwohles und zwar im allergrößten und praktisch uneingeschränkten Ausmaß.
    Neben dieser offenkundig doppelten Moral gibt es aber noch eine dritte, von den wenigsten Menschen durchschaute Seite, bedingt durch das heimlich schlechte Gewissen der Vertreter und Nutznießer dieser verlogenen Moral. Hier handelt es sich freilich nicht um die Großkapitalisten, die ja ihr Gewissen, wenn sie je eines besaßen, längst abgetötet haben, sondern um die breite Schicht der bürgerlichen Bevölkerung… Sie vertreten die kapitalistisch verzerrte Moral, die ihre wirtschaftlichen Vorteile gegenüber den völlig mittellosen, ausgebeuteten, arbeitenden oder arbeitslosen Bevölkerungsschichten sichert. …Den Gegensatz zwischen Gemeinnutz und Eigennutz halten sie für eine zwar betrübliche, aber selbstverständliche und unabänderliche Tatsache. …”

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/01/mammons-tempel.html

    • Danke für die Ergänzung. Ich denke gerade der letzte Aspekt muss intensiver herausgearbeitet werden, dient er doch auch als Schutzwall der wenigen ganz Mächtigen und damit der Aufrechterhaltung des Systems. Nach dem Motto, gebt denen in der Mitte in paar Krümel, dann halten sie die Masse fern … und tatsächlich, es funktioniert grandios.

      • “Der Kurzsichtige ist selbstsüchtig, der Weitsichtige wird in der Regel bald einsehen, dass im Gedeihen des Ganzen der eigene Nutz am besten verankert ist.”

        Silvio Gesell (Vorwort zur 3. Auflage der Natürlichen Wirtschaftsordnung)

        Wenn Sie lesen könnten, wäre Ihnen schon aufgefallen, dass “das System” (das zivilisatorische Mittelalter) von der Religion aufrechterhalten wird, und nicht von ein paar Dumpfbacken, die die obige Weisheit am allerwenigsten verstehen.

        Aber ich kann auch Sie verstehen. Vor dem eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation – auch wenn dieser heute kurz bevorsteht -, führt der Weg in die Erkenntnis immer zuerst in die Einsamkeit:

        http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/10/vom-wege-des-schaffenden.html

    • Liebe Genossen, seid ihr schon mal auf die Idee gekommen, dass Karl Marx gar kein Revoluzer war, sondern ein Inoffizieller Mitarbeiter des preußischen Geheimdienstes.
      Vieles spricht dafür, zumal er nie Geldprobleme hatte.
      Selbst als Student in Berlin finanzierte er die Saufgelage, Entschuldigung ich meinte Diskussionsabende, seiner Freunde.
      Sein Schwager, der Bruder seiner Frau war preußischer Innenminister, und sein Schwiegervater arbeitete für Preußens Geheimdienst. Die Familie seiner Frau gehörte zum einflussreichen Adel.
      Die Werke von Marx sind doch eher gequirlte Scheiße und so wundert es umso mehr, dass sein Verleger ihm dafür horrende Honorare zahlte.
      Schon damals waren Systemkritiker arme Schlucker, nur der Jude Karl Marx bildete da eine Ausnahme.
      ***********
      Folge dem Weg des Geldes, schaue dir den Lebenslauf an, erst dann wirst du des Pudels Kern entdecken.

  5. Des Pudels Kern?
    Was ist das denn?

    Hilfeeeeeee!!!!!!!!!!!
    Jetzt wirft mein Nachbar die Bohrmaschine an………..
    Bohahaha
    wie geht denn das?
    Bei der Bruthitze……
    Mir unbegreiflich…………….
    Wo ich gerade gemütlich herumliege.

    Mal kurz verklagen,,,,,,,,,,,,

    Ach Du lieber Gott

    • Also Jo, in Duisburg issit doch gar nicht warm.
      Komm mal nach Berlin, da herrscht ne Affen Hitze.
      Fast wie in der Hölle.
      Schöne Grüße vom Teufelchen.
      🙂

  6. “Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fürchte diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fürchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft für das Kapital, möglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden. Marx würde ja dem Kapital niemals etwas anhaben können, weil er die Natur des Kapitals falsch beurteilt.”

    Silvio Gesell, 1916

    Der so genannte “Kommunismus” kann niemals etwas anderes sein als Staatskapitalismus, wodurch sich die Lage der arbeitenden Menschen nur noch hoffnungslos verschlimmert:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/02/irrtumer-des-marxismus.html

    Nur in Jesus von Nazareth hatte sich Silvio Gesell (1862 – 1930) geirrt, denn die heiligen Schriften von Nag Hammadi wurden erst 15 Jahre nach seinem Tod entdeckt:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

    • Das kommt auf die Sichtweise an. In den ersten Klassen der Ostschulen hat man uns ein Kommunismusbild gezeichnet, welches heute in etwa dem angestrebten Himmelreich der Zeugen Jehovas entspricht. Erst später lehrte man uns die Art des Marxismus die man als Proleten-Kapitalismus beschreiben könnte. Wurde ja auch praktiziert, war aber nicht ganz Praxistauglich.

    • Also doch, ich hab’s geahnt, der doofe Marx war gar kein Revoluzzer, sondern nur ein vom Kapital bezahlter Schein-Oppositioneller.
      Aber warum Jesus die Lösung sein soll erschließt sich mir nicht ganz.
      Zitat aus dem Block von Stefan Wehmeier:
      “Sind aber arbeitsfreie Kapitaleinkommen durch vollkommene marktwirtschaftliche Konkurrenz (monopolfreie Marktwirtschaft) auf Null geregelt, bedeutet es prinzipiell das Beste für alle, wenn der Einzelne nur das Beste für sich anstrebt.”
      Soll dies bedeuten, dass eine Bank zwar Zinsen nehmen darf, diese aber nur dazu verwendet werden, den Kreditausfall und alle sonstigen Geldverleihkosten abzudecken??????
      Das wäre das Modell einer gemeinnützigen Bank, die keinen Gewinn erzielt??????

        • Ich muss mal über den Urzins nachdenken.
          Am besten gefällt mir:
          http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/07/der-zins-mythos-und-wahrheit.html
          *********************
          Warum ist die Ausbeutungstheorie von Karl Marx ebenfalls als “Zinsentschuldigungstheorie” zu bezeichnen? Weil Marx den Zins gar nicht verantwortlich macht, sondern mit einem gigantischen Wortschwall, der an Unwissenschaftlichkeit und inneren Widersprüchen kaum zu überbieten ist, versucht, eine Ausbeutung der Arbeiter durch die Unternehmer aus deren Besitz an den Produktionsmitteln (Sachkapitalien) abzuleiten.
          Damit stellte Marx für alle, die bereit waren, an diesen Unsinn zu glauben, die Realität auf den Kopf. Die aus seinem grundlegenden Denkfehler abgeleitete Konsequenz, dass die Ausbeutung nur durch Verstaatlichung der Produktionsmittel und Planwirtschaft zu überwinden wäre, hat bis heute mehr Schaden angerichtet, als die Verwüstungen des Nationalsozialismus!
          Dabei ist letzterer ganz offensichtlich menschenverachtend, während viele Naive noch heute glauben, der marxistische Sozialismus sei eine “Alternative zum Kapitalismus”, wobei sie Marktwirtschaft und Privatkapitalismus verwechseln und nicht wissen, warum der “real existierende Sozialismus” niemals etwas anderes sein kann als Staatskapitalismus, die schlimmste Form der Ausbeutung und das Ende jeder persönlichen Freiheit.
          **********************
          Ich möchte hier noch einmal meinen Leitsatz anbringen:
          Folge dem Weg des Geldes, schaue dir den Lebenslauf an, erst dann wirst du des Pudels Kern entdecken.
          Und da stellt sich die Frage an Herrn Wehmeier,
          “Womit verdienen Sie ihr Geld?” und
          “Wie ist Ihr Lebenslauf?”
          Alles sehr persönliche Fragen, aber um die Theorien eines Menschen nachhaltig zu beurteilen, muss man erst den Menschen kennen.
          Dies soll natürlich keine Aufforderung sein, sich hier zu offenbaren, dies könnte man persönlich klären, ich will nur damit deutlich machen, dass man sich zuerst den Menschen anschauen soll, um dann dessen Ansichten zu beurteilen.

  7. Die Darstellungen der Juszitia mit verbundenen Augen hat einen gewaltigen schönheitsfehler: Ihr Ohren sind offen! Wer hören kann,kann manipuliert werden. Das kennen wir doch Alle aus dem täglichen Leben. Wenn dann im Hintergrund noch das leise Rascheln von frisch in die welt gestreuten €-Noten so agr lieblich zu hören ist, kann Justitia gar nicht objektiv bleiben.

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