Mauschelheim: Seit Tagen ringen die Innenminister mit sich und den ihren Beliebtheitswerten zur Wiederwahl. Um lästige Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen, dachten sie besonders kreativ zu sein, wenn sie ein erneutes NPD Verbotsverfahren auf den Weg bringen. Diesmal sollte der Schuss sitzen und nicht schon wieder ins eigene Bein gehen. Kaum haben sie ihre Gedanken dazu formuliert und die Paragraphen-Häscher auf den Job angesetzt, machen ihnen die V-Leute des Verfassungsschutzes womöglich diese feine Säuberungsaktion zunichte. Nach uns vorliegenden Informationen wollen diese jetzt ausnahmslos in einen unbefristeten Streik treten, um einer durch das NPD Verbot möglichen Arbeitslosigkeit zuvor zu kommen.

Arbeitskampf im rechten Lager

Es ist ja nichts neues, dass die NPD ohne den sogenannten Verfassungsschutz kaum überlebensfähig ist. Sogar der Terror von Rechts musste finanziell von diesem Amt unterstützt werden, weil sonst Beschäftigungsmangel in dieser Institution die Folge gewesen wäre.

Allein vom linken Terror kann dieses noble Haus heute kaum mehr existieren, es braucht einfach weitere Bedrohung, damit man auch weiterhin die Berechtigung zum Schnüffeln hat. Im Zweifel muss man die Bedrohungen eben selber machen. Alles nichts neues, reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, wie sie gute deutsche Tradition ist.

Sollte allerdings das NPD verbot dennoch aus ideologischen Gründen kommen müssen, weil man dies ja schon seit Jahrzehnten als unausweichliches Ziel in Aussicht gestellt hat, dann gibt es natürlich weitere Lösungsmöglichkeiten, um die die ganzen V-Leute nicht zur Ursula von den Laien schicken zu müssen. Obgleich die Lösung die kostengünstigste wäre.

Nein, die beste Option wird sein eine neue rechte Partei zu gründen. Dies hätte den Vorteil, dass die Herrschaften wieder ans Wandern kämen (unterwandern). Ferner könnte man eine komplett neue Datenbank füllen und auch die neu zu gründende rechtsradikale Partei könnte dabei endlich einmal eine Auffrischung und Aktualisierung des „Parteiprogroms“ erfahren, denn die abgedroschenen NPD Parolen sind ohnehin nicht mehr zeitgemäß und auch nicht wirklich Zielgruppen orientiert.

Eine anonym bleiben wollende Abordnung der V-Leute soll sich gegenüber den Arbeitgeber-Innenministern mit einem eigenen Vorschlag zur Imagepflege und Aufwertung ihrer Arbeit geäußert haben. Nach unseren Erkenntnissen favorisieren sie nicht die Zerschlagung der NPD, sondern eine Umbenennung in „BND“. Der Verein hätte schließlich auch eine sehr positive und lange Vita. Eine Fusion wäre ohnehin kein Problem, auch dort sei man bestens akkreditiert und mit der Abkürzung könne man auch wieder in der Öffentlichkeit Punkte sammeln.

Problemlösung nach Maß

Sollte allerdings eine wirklich, richtig echte Lösung des Problems beabsichtigt sein, kann es dafür nur eine einzige Lösung geben, die da lautet: alle Geheimdienste auflösen. Mit dieser Maßnahme dürfte der Terror im Lande vermutlich gen Null tendieren, denn die wenigsten Leute sind so blöde von alleine solchen Bockmist zu machen.

So etwas geht gar nicht ohne diese Terror-Dienste, hierzu einfach ein schulender Blick in die USA. Dort wären die überwiegende Mehrzahl der vereitelten Terroranschläge nachweislich nicht möglich gewesen, wenn nicht die Geheimdienste selbst die Idioten dafür rekrutiert hätten, um diese dann im rechten Moment publikumswirksam festzusetzen.

Sollte also irgendwann einmal der gesunde Menschenverstand wieder Einzug bei unseren Innenministern halten, dann wäre dies die absolut beste Option. Auch aus Kostengründen. So würde man eine Menge für die Geheimdienste sparen und die V-Leute könnten wieder geregelt einem 1€-Job nachgehen, adäquat zu ihren tatsächlichen Qualifikationen.

Bildnachweis: Mit freundlicher Genehmigung und Dank an Klaus Stuttmann

V-Männer wollen streiken, NPD Problem damit gelöst?
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