Verlierermächte fordern zweite Deindustrialisierung Deutschlands

Prison Planet Earth: Es war abzusehen dass diese Forderung irgendwann kommen würde. Noch ist es nur ein seichtes Grummeln unter Freunden von nebenan, aber desto heftiger der Michel sich des Griffs in seine Kasse erwehren will, um so lauter wird der Kanon der Geschädigten nach Recht, Gerechtigkeit, Mäßigung und vor allem Ausgleich. Die blutigen Kriege die der Michel immer wieder vom Zaune bricht, die gewinnen die „Verliermächte“ in aller Regel. Für diese Zeiträume dürfen sie sich Siegermächte nennen. Wenn es aber um die permanenten Wirtschaftsschlachten in sogenannten Friedenszeiten geht, dann ziehen sie auf Jahrzehnte immer wieder den Kürzeren und hier gilt es jetzt Abhilfe zu schaffen. Dem Grunde nach geht es also um Reparationszahlungen, nur ist man jetzt etwas schlauer und menschlicher geworden. Den zugrundeliegenden Krieg will man mit Rücksicht auf die Menschen in Europa, die sich an sich ja mögen, ausfallen lassen. Nur muss Deutschland jetzt endlich begreifen und anerkennen dass es der Verlierer ist.

Geht es jetzt nur um die typische deutsche Bockbeinigkeit und Sturheit? Das Thema muss endlich mal aufs Tablett, der deutsche Teufel ausgetrieben werden und die Hegemonialherrschaft dieser irren Malocher gebrochen werden. Immer wieder haben sich die Deutschen fast totgearbeitet, allein mit dem Ziel die Weltherrschaft zu erringen, oder doch aus Hobby? Und wenn man sie zwischenzeitig schon berechtigt ausgebombt hat, wegen ihrer steten Kriegslüsternheit (scheint erblich zu sein und in den Genen zu liegen), dann sind die Reste davon einfach wieder aus den Ruinen auferstanden und haben einen neuen Anlauf unternommen. Statt mit konventionellen Waffen, wie sonst immer, bedrohen sie jetzt allerdings Resteuropa mit der Euro-Kanone, einer monetären Massenvernichtungswaffe und wollen schon wieder dominieren. Hätte man doch damals nur den Morgenthau-Plan umgesetzt, dann wäre Deutschland heute eine Urlaubs- und Agraroase und gar niemand müsste sich vor den zipfelmützigen Arbeits-Stieren fürchten, hätten sich diese doch auf ihren Äckern und Weiden austoben können, statt jetzt abermals in den schönen Finanzgärten der Welt herumzuwühlen zu wollen und dort die Trüffelsau zu mimen.

Woher nehmen die Deutschen nur diese fortgesetzte Dreistigkeit mit Erfindergeist, Fleiß und technischer Akkuratesse, sich als Klassenprimus der Produktivität stets die Reichtümer dieser Erde erarbeiten zu wollen, ohne diese hernach mit dem Rest der Welt, wenigstens mit den europäischen Nachbarn, teilen zu wollen? Das ist asozial, ekelig und widerspricht der Gleichheit der Menschen. Gut man will ja den Deutschen ihr Hobby, die Schwerstarbeit, gar nicht nehmen, aber wenigstens könnten sie doch die Früchte ihres Tuns etwas intensiver verschenken, allein um der Welt ihre Harmlosigkeit zu beweisen und nicht der Gier bezichtigt zu werden. Zwar ist die Merkel-Junta schon bemüht so viel es geht zu verschenken, aber das wird einfach nicht ausreichen den Frieden in Europa zu bewahren.

Auch wenn die Deutschen sich noch so große Mühe geben, die Löhne für ihre Malocher nach unten zu drücken, die Profite der internationalen Konzerne dadurch ins Elende zu steigern, so ist offensichtlich, dass es den Deutschen immer noch viel zu gut geht, aber nicht den Menschen. Dies muss zweifelsfrei den Neid all jener Nationen erwecken, die die letzten Jahrzehnte den Aufschluss zu dieser Raserei verpassten und auf das Reifen der Früchte am Baum der Erkenntnis im Garten Eden warteten. Jetzt haben sie die Augen wieder aufgetan und mit blankem Entsetzen festgestellt, es sind keine Früchte an der besagten Wunderpflanzen gewachsen. Es steht eine große Missernte bevor, keine Erkenntnisse, nicht an einem der vielen Zweige und Äste auf denen sie sitzen und sägen, während dem Michel immer noch die Schinken zum Halse raushängen, er sich in edlem Wurstwasser badet und selber Honig ums Maul schmiert. Eine Frechheit.

Da war doch noch was

Um diese Ungleichheit zu beenden muss man ihm sein Handwerkszeug nehmen, denn nur so kann das Elend in der europäischen Gemeinheit noch vereinheitlicht werden, ohne dass sich der Deutsche ewig wieder versucht zu höheren Höhen aufzuschwingen, als andere Völker dazu in der Lage sind. Deshalb muss es eine erneute Deindustrialisierung geben. Weil man sich das in dieser Form aber nicht getraut gibt es den Euro, der kann selbiges nun bewirken und kommt auch nicht so brutal daher. Wir erinnern uns, er war die zu schluckende Kröte, der Preis für die Wiedervereinigung, dafür gab es insbesondere auf Drängen Frankreichs diese tolle neue Einheitswährung die alles gleich machen sollte.

Sie erfüllt voll ihren Zweck, denn nur über eine totale „Transferunion“ lässt sich nun diese Ungerechtigkeit beseitigen und die Erbschuld auf Dauer und in alle Ewigkeit tilgen. Die Deutschen können und dürfen sich nach wie vor totarbeiten und die Früchte holen hier zum gerechten Ausgleich die Banken und Konzerne, zum Wohle von wem noch mal, milliardenweise ab. Der kleine Schönheitsfehler dabei ist, es kommt gar nicht den geschundenen Menschen der anderen Euro-Staaten zugute, die dümpeln immer noch im Dreck herum und kommen trotz der Verheißungen des Euro gar nicht vom Fleck. Nun gut, sie haben ja auch die früheren Kriege nicht finanziert, nur mit Blut ausgeholfen, den Lohn holen sich traditionell und wie gewohnt die Banken. So läuft postmoderne Gerechtigkeit heute.

Da ist noch mehr

Man muss nur den Menschen Europas genügend Sand in die Augen streuen, ihnen entgegen aller Beteuerung der Menschlichkeit wenigstens unterschwellig ein Feindbild anbieten, damit sie ja nicht auf die Idee kommen, sie seien nicht selber wechselseitig für ihre jeweiligen Leiden voll verantwortlich. Den Griechen sagt man sie seinen faul, den Spaniern, sie hätten Luftschlösser gebaut, den Portugiesen entgegnet man sie hätten keine Ahnung, den Franzosen wird ihre lockere Lebensart zum Verhängnis, den Italienern die Mafia und die Deutschen sind eben einfach nur schuld. Alle wie sie hier aufgezählt wurden, verstehen sich dem Grunde nach prächtig, auch wenn die Lebensumstände in den Ländern unterschiedlich ausfallen. Nur die „Schuld“ scheint sie noch zu einen, eine böse Grundlage, aber gewollt.

Das alle Volksgemeinschaften gemeinsam über den Euro barbiert werden, dass darf nicht Thema sein. Ein kaputtes Geldsystem welches die Arbeitsleistung aller Menschen über das Zinseszins-System pausbackig aufsaugt, ganz zur Wohlfahrt einiger Weniger, der Banken, Konzerne und der maximierten Profite, bei einer rasenden Zunahme der Umverteilung von unten nach oben, das ist und bleibt ein Tabuthema. Gottlob lassen sich die meisten Menschen blenden und in die Irre führen, sodass der große Plan des Geldes doch noch funktionieren könnte.

Aber eine „Deindustrialiserung“ in den Köpfen aller Europäer könnte da noch Wunder wirken. Weniger Glotze, selber lernen, mehr nachdenken, Ursachen ausforschen. Vermutlich brauchen wir nach der industriellen Revolution endlich eine echte geistige Revolte und den unbändigen Willen uns nicht ein weiteres Mal gegeneinander ausspielen zu lassen, was immer gerne praktiziert wird wenn so ein System zu krachen beginnt. Einhergehend mit vermehrter Überwachung des Mobs, mit Repression und natürlich mit der üblichen Volksverdummung. Na, mal sehen, vielleicht bekommen ja die Menschen mal die Wende hin, von Politik und Geldadel ist diese nicht im Sinne der Menschen zu erwarten.

Könnte der Mensch doch nur mal ungehindert und völlig frei ins All fliegen, um von dort aus diesen schönen blauen Planeten zu bewundern, dann würde er eine gar grausige Entdeckung machen. Er bekommt es hier unten nur nie zu sehen, das Ortsschild der Erde (wie abgebildet) an allen Einflugschneisen zum Planeten, welches nur unsere außerirdischen Besucher freundlich aber wahrheitsgemäß begrüßt. Vermutlich wissen die nicht einmal mehr was Geld ist.

Verlierermächte fordern zweite Deindustrialisierung Deutschlands
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Über WiKa

Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Verlierermächte fordern zweite Deindustrialisierung Deutschlands — 20 Kommentare

  1. So dumm sind sie, die Deutschen, daß sie ihren Fleiß in wirtschaftlichen Erfolg steckten und nun gar sich noch politisch versuchen. Sie haben es einfach aus der Geschichte nicht gelernt, daß England politisch klüger ist und sich auch gegen ein wirtschaftlich besseres England hier wehren muß. Die haben nämlich nichts anderes.
    Was also hätten wir Deutschen denn lernen können? Das unsere Landschaft sich
    nicht für Industrialisierung eignet, sondern für Bewußtseinsentwicklung, für Heilpflanzen von mir aus, für eine kulturelle Entwicklung, die genau dem wirtschaftlichen Großmachtstreben geopfert wurde. Vielleicht hätte er, der Deutsche, sogar lernen können, daß unser Land niemals einen Nationalbegriff hatte oder haben kann, wie es unsere Nachbarn haben. Schiller und andere haben sich entsprechend ausgedrückt und unser Land als das der Menschen- und Bewußtseinsentwicklung herausgestellt. Wenn auch nicht im äußeren Sinn, so sind die Menschen hier durch ihre Dummheit und Obrigkeitsgläubigkeit doch tatsächlich Verursacher der unsäglichen Lage unserer Welt. Wer versteht, der findet schon, was zu tun ist.

  2. Liebe Grüsse Wika
    Photoshop sagt mir, dass Dein superschönes Verkehrsschild 1,4 MB gross ist?
    Glückwunsch – aufs T-Shirt damit!!!

  3. “Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.” Joschka Fischer

  4. Pingback: Deindustrialisierung Deutschlands | Eisenblatt

  5. Das Einzige, was mich an diesem Artikel stört, ist dieses Schild!!!
    Die Kolonialisierung ist anscheinend so weit fortgeschritten, das wir nicht mal mehr in der Lage sind Ortsschilder mit deutscher Schrift herzustellen!
    Diese Unterwanderung der deutschen Sprache gehört mit zum Plan und daher sollten wir dem vollkommen entsagen.

    • :) Sehr gut erkannt, das besagte Schild dient mehr oder minder als plakativer Beleg dafür wie sehr wir schon in den Fallstricken der Globalisierung verfangen sind …

    • Bin ganz Deiner Ansicht, deshalb von mir ein weiterer Vorschlag: anstelle USA werden bei mir seit einiger dieser Staatenbund mit VSA bezeichnet, nämlich als “Verieingte Staaten v. Amerika”, so wie die sprachbewußteren Franzosen es ja schon immer tun, in Französisch selbstverständlich, als L`Etats
      de Uniquie oder so ähnlich!

  6. Es ist immer wieder beachtlich wie viele Deutsche sich in diversen Foren über die Lage in Deutschland bewusst sind(mehr oder weniger bewusst). Im Grunde erkennen viele die schlimme Situation, dass wir über viele Jahre von Verbrechern in die Vernichtung geführt wurden und werden. Leider sind die Deutschen so träge, dumm, obrigkeitshörig und wohl auch feige die eigenen Geschicke endlich selbst in die Hand zu nehmen. Arbeitet fleissig weiter, zahlt das Blutgeld-sorry “Steuern und Abgaben” und finanziert weiterhin Euren Untergang und Eure Vernichtung…

  7. Wißt ihr eigentlich, was im Heft 1/2012 des Verbandes deutscher Soldaten (VdS) steht? Dort schrieb der Vorsitzende Oberstlt. a.D. Max Klaar folgendes über Obamas ersten Deutschland-Besuch als gewählter Präsident in Deutschland, Juni 2009, was er in der “Ramstein Air Base” in die aufgestellten Fernsehkameras sprach:
    Germany is an occupied country, and that will stay on.
    Bedarf es noch mehr? Hier die Tel.-Nr. zum Bestellen, gegen 2,50 Euro erhaltet ihr das Heft: 0228-361007!

  8. Germany is an occupied country, and that will stay on.

    Wir haben das damals auch gelesen und gedacht, wir hätten uns verlesen.
    Doch bei Recherchen, die wir anstellten und herausfinden wollten, wo die Quelle genau zu finden ist und wer dieses Zitat im Juni 2009, in der “Ramstein Air Base” tatsächlich hörte und dann veröffentlichte, bzw. dazu auch stand, haben wir nie eine Antwort erhalten.

    • Habt ihr das Heft 1/2012 “Soldat im Volk” jetzt bestelklt und gelesen oder nicht?
      Obrstlt. a.D. Max Klaar zitiert den Autor Richard Melisch, geb. 1934 in Paris als Sohn eines österr. Ex-Offiziers u. einer Französin. Dieser hat in seinem letzten Buch “Das Schweigen der glücklichen Sklaven” dies so wiedergegeben, außerdem bei Google diesen Obama-Satz eingeben, dann erfährt man auch einiges.
      Noch weitere Fragen?
      Ach so, fast hätte ich es vergessen, das Buch erschien 2010 im “rechtsradikalen” Grabert-Verlag Tübingen. Ein Problem damit? Andere Verlage können sich diese Veröffentlichung nicht erluauben, Grabert ist vorbestraft, kann also nichts mehr verlieren.

  9. Ich fasse einmal zusammen die aktuellen Mörderworte:

    Angst, Desaster, Krise, Bedrohung, Atomsprengköpfe, Insolvenz,Bankrott, Lüge, Gefahr, Leiden, Armut, Hunger, Bruch, Aua, Weh, Schmerz, Tränen, Attentäter,

    etc…….,

    pp.

    (Krach, Bumm, Peng sowieso)

    Gehts noch?

    Das ist Kunst auf höchstem Niveau, oder?

    Nur nicht aufregen.

    THOR

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