2012 und schon wieder Schwund im Portmonee

Armes Deutschland: Bei größeren Vermögen redet man gerne vom gut gefüllten Säckel. Für den kleinen Mann reicht es in aller Regel nur zum schmalen Beutel und wenn der sich partout nicht mehr anständig füllen will dann kann man auch getrost davon ausgehen dass da wer gebeutelt wird. Oftmals ist der auch noch aus diesem legendären Zwiebelleder, wegen der tränenden Augen die man bekommt wenn man in diese Leere sieht. Inzwischen ist ja schon zig-fach durch die Medien, dass die Realverdienste in den letzten Jahren im unteren und mittleren Segment sogar gesunken sind (Motto: weniger Netto vom Brutto) … der Wettbewerb macht es möglich, wir pflegen hier in diesem Kontext gerne von der „Optimierung der Volksausbeute“ zu reden, was keineswegs links ist sondern einfach nur Wirklichkeit.

Unsere amtierende Regierung versucht dann gerne derlei Almosen noch als echte Wohltaten zu verkaufen und möchte dafür gefeiert werden. Nur eine Zahl am Rande reingeworfen. Sofern die bei der Endabrechnung reicht. Für Euro- und Bankenrettungen sind in 2011 Beschlüsse über 211 Milliarden Euro im Bundestag zugunsten eben dieser verarmenden Klientel gefasst worden. Selten hatte der deutsche Michel eine so dicke Spendierhose an, gut 90 Prozent der Volksvertreter brachten es auf den Weg. Immerhin, vom Säugling bis zum Greis (rund 83 Mio. Deutsche), sind wir, wenn es schief geht, mit gut 2.500 Euro pro Nase dabei. Aber nun weiter im Text.

Ob wir jetzt über die Änderungen zum Renteneintrittsalter, Hartz-IV Bezüge, neue Steuerpauschalen, Vorsorge, Arbeit, Haushalt oder die definitiv steigenden Energiekosten reden und vieles mehr, alles ist im Fluss. An allen Ecken und Kanten tut sich da was in 2012. Und da wo es vermeintlich schmale Verbesserungen gibt, wissen wir jetzt noch nicht einmal ob die nicht zum Ende des kommenden Jahres bereits von der Inflation mehr als weggefressen wurden und am Ende ein weiteres reales Minus der Lohn für bundesdeutschen Fleiß ist.

Nun hat sich an anderer Stelle wer die Mühe gemacht und die wesentlichen Änderungen, die sich für die Mehrheit der Menschen in 2012 ergeben, zusammenzufassen. Die gezeigte Grafik ist ein Resultat dieser Fleißarbeit für den schnellen Überblick gut geeignet. Interessierte finden die einzelnen Punkte, noch detaillierter ausgearbeitet und recht übersichtlich präsentiert an dieser Stelle im Magazin wofam gut präsentiert (auch ein Klick direkt auf die Grafik führt auf die angegebene Seite). Ein Blick auf die erläuternden Texte lohnt sich, allein schon um zu nachzusehen an welchen Stellen es einen mal wieder selbst im kommenden Jahr treffen könnte.

Und wie im Bild links unterhalb gezeigt, so stellen wir uns das Jahr 2012 vor. Insgesamt von Schwund geprägt und am Ende mit einem einem verdorrenden Euro … (°!°)

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