Piraten installieren Not-Aus-Schalter für Regierung

Berliner Hochsee: Das Regierungsschiff dümpelt nach dem Beschuss des eigenen Landes angeschlagen vor sich hin. Rettung fürs leidende Volk naht! Jetzt haben die Piraten als erstes das Berliner Landesparlament geentert und sind damit nur noch einen Katzensprung vom Flaggschiff der Replik entfernt, der berüchtigten Reichskristallkugel. Man könnte also auch sagen, in Schussweite. Dies lässt Vermutungen aufkommen, dass jetzt ein Vergeltungsschlag folgen könnte. Dies mit Blick auf die bisherige Diskriminierung der Piraten und die eher sträfliche Nichtbeachtung dieser Kampftruppe, dafür, möglicherweise doch die liberalen Werte zu vertreten. Letzteres ist dadurch belegt, dass die vermeintlich Liberalen in Berlin einen absoluten Untergang absolvierten, sie wurden bei der letzten Schlacht in Nullkommanichts versenkt. Das Landesparlament sehen sie nur noch von außen. Vermutlich sind alle Berliner FDP’ler inzwischen auf der Flucht vor den Piraten nach Neu-Guidonea entwichen.

Als Pendant zu dem einst von der aktuellen Regierung geplanten Not-Aus-Schalter für das Internet könnte im Gegenzug jetzt ein Not-Aus-Schalter für die Regierung implementiert werden. War es doch genau diese amtierende Gurken-Truppe der Merkel-Junta die eine entsprechende Vorrichtung forderte, vorgeblich um Kinderpornographie zu bekämpfen und hintergründig um unliebsame Meinungen nach demselben Schema ächten zu können. Letztlich ging es nur um die Wahrung des Volksmeinungsmonopols auch im Internet. Waren es nicht genau jene die das eigene Volk fortgesetzt plünderten und dies auch heute noch tun? Die sich aufführten wie die Piraten und dabei die eigene Mannschaft (das Fußvolk) hintergingen und nach allen Regeln der Kunst ausplünderten? Oder waren es doch nur die gedungenen Volksausräuber die uns die Geldhäuser als trojanische Pferde in den Bundestag überwiesen?

Sieht man sich nur die Zahl der Verfehlungen dieser Legislatur unter der Reichkristallkugel etwas genauer an, dann wird schnell klar wie dringend so ein Not-Aus-Schalter für die Regierung benötigt wird. Ok, wenn jetzt also die echten Piraten kommen, dann kann es ja nur menschlicher werden. Und wichtigste Aufgabe dürfte tatsächlich sein diesen Not-Aus-Schalter für die Regierung zu implementieren. So als Beleg für ein wenig mehr Demokratie. Überlegen wir mal wie so eine Apparatur ausgestaltet sein könnte … solange Träumen noch erlaubt ist.

Statt eben besagten Schalter zum Stopp des Internets missbrauchen zu lassen, könnte man das Internet dahingehend aus- und umbauen, dass, sofern eine Anzahl X an Benutzern (gut vernetzter Bürger) mit der aktuellen Regierungsarbeit nicht mehr zufrieden ist, die amtierende Regierung einfach durch Abschaltung an der Verursachung weiteren Schadens gehindert wird, wenigstens aber der Apparat soweit zum Erliegen gebracht wird, bis wieder eine annähernde Deckung der politischen Handlungen mit dem Willen des Volkes (man kannte es lange Zeit auch als Souverän) gegeben ist. Im Moment ist so eine Zeit, wo sich sicherlich mehrheitlich eine Gemeinde finden würde die Regierung wegen Versagens auf ganzer Linie entsorgen zu wollen. Jetzt ist es wie eh und je in jeder schlechten Ehe, wo man so manches aushalten muss, wenn die andere Seite auf den Ehevertrag pocht, die Liebe aber schon längst gewichen ist und es alle Nase lang kriselt und zu Gewalttätigkeiten führt. Abgesehen davon gleicht es einem Aberwitz, dass wir in Zeiten höchster Technisierung immer noch steinzeitliche Demokratie praktizieren. Dem Wähler ist nicht mehr als ein X gestattet, dabei hätte er eine Menge zu sagen. Darüber hinaus ist noch nicht einmal definiert für was so ein X am Ende stehen soll. Meist wird es dem Wähler am Ende wieder als U untergeschoben. Bis dato wird das X eigentlich nur als Freibrief missbraucht. Letzteres ist ausschließlicher Garant dafür, dass sich Lobbys so genial gegen die Mehrheit der Menschen durchsetzen können.

Also drücken wir mal den Piraten die Daumen, dass sie dieses Husarenstück jetzt auch noch fertigbringen und wir uns in Bälde an dem besagten Not-Aus-Schalter für die Bundesregierung erfreuen können, natürlich nur um die gröbste Sklaverei, Überwachungsstaatlichkeit und Entmenschlichung zu verhindern die uns da schleichend von Jahr zu Jahr weiter aufgetischt wird. Abgesehen davon wäre es hoch an der Zeit diesen Laden wenigstens in Teilen zu einer Online-Demokratie umzubauen. Das sollte ein absolutes Thema der Piraten sein und dazu ein wichtiges.

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Kommentare

Piraten installieren Not-Aus-Schalter für Regierung — 2 Kommentare

  1. Ich denke das sich die Merkel Regierung vor dem Volk wegen ihrer Verbrechen verantworten muss,dafür büßen und alle Opfer dieser Verbrechen der Merkel Diktatur rehabilitiert,und die Supporter Von Merkel im vollen Umfang zur Genugtuung der Opfer bestraft werden müssen.Es funktioniert nicht mehr das in einem Systemwechsel die gleichen Kader wieder Staatsfunktionen übernehmen,wie Entnazifizierung oder Stasi oder ehem.SED Funktionäre Staatsangeschäfte übernehmen.Für mich Persönlich ist es eine üble,sadistische Beleidigung als anerkanntes DDR, SED Opfer von dieser BRD Merkel Regierung,wenn die Merkel ungestraft ihrer Stasivergangenheit ungeschoren davon kommt.Die Frau verdient Haft im Vollzug für den Rest ihres Lebens.Die Frau war ein Stasispitzel,und konnte ungehindert Menschenrechtsverbrechen weiter praktizieren.

  2. So etwas verfassungsfeindliches (gottseidank haben wir keine Verfassung sondern nur ein GG) wurde ja schon lange nicht mehr geschrieben! Wie kann man es nur wagen eine gelernte FDJ-Sekretärin für das Fachgebiet Agitation und Propaganda von der Macht zu drängen!

    Nun gibt es keine Gleichschaltung der Medien mehr wie vor 1945. Stattdessen herrscht Medien-Harmonie. Und um Merkels Medienoutfit immer noch etwas weiter zu polieren, verschwindet eine merkelkritische Webseite nach der anderen. Früher konnte man noch lesen, wie Mitschülerinnen über sie urteilten (“eine brandgefährliche Schleimbacke”), heute beschäftigt sich diese Webadresse mit Südamerika. usw. Und die Fotos wie sie Havemann bespitzelt werden demnächst freigegeben, – in nur 100 Jahren. Seien wir dankbar, daß uns Frau Merkel auch von bundesweiten Volksentscheiden verschont, – so brauchen wir nicht unnötig über irgendwelche Probleme nachzudenken.

    Ach ist das Leben gutti bei Mutti!

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