Quadriga, Goldelse und „Dem Deutschen Volke“ werden verkauft

+++EIMELDUNG+++ Reichskristallkugel zu Berlin: Wie immer, weiß qpress.de ein wenig mehr. Gut informierte Greise steckten der Redaktion unter vorgehaltener Tischplatte die anstehende Veräußerung des Tafelsilbers in der Hauptstadt. Neben der „Quadriga“ auf dem Brandenburger Tor trifft es ihre in Sichtweite befindliche Kollegin, die „Goldelse“ und auch die Inschrift des Reichstages „Dem Deutschen Volke” stehen ab sofort zur Disposition. Die Veräußerungen sollen zur Entlastung des Bundeshaushalts beitragen aber auch gleichsam ein wenig die traurige Geschichte Deutschlands vergessen machen … so der unausgesprochene Wille unserer Kanzlerin. Nach ihrer Einschätzung würden diese Erinnerungsartefakte das Volk ohnehin nur an einem gesunden Übergang in fortschrittliche und modern(d)e Zeiten hindern. Aber selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl gleichbedeutender Argumente, die diesen Deal als durchaus gerechtfertigt und sinnfällig erscheinen lassen.

Die Quadriga ist zu schlapp …

Soll mit dem Verkauf der kämpferischen Rosstäuscherin hoch auf dem Brandenburger Tor ein starkes Signal an Griechenland gesendet werden. Hier geht es um die Vorbildfunktion Deutschlands, denn wir können nicht den Verkauf der Akropolis und weiterer geheiligter Kulturgüter aus der Wiege Europas von den Griechen erwarten, wenn wir nicht selber auch bereit sind eine solche Zäsur an uns selbst zu vollführen. Abgesehen davon sei die Dame mit den 4 Pferdestärken sowieso nicht zugkräftig genug für das verfettete Deutschland. Darüber hinaus ist sie auch viel zu alt für jedes ökonomische Rennen um die deutsche Zukunft. Finales Argument ist aber die diesjährige Pleite rund um die Verleihung des „Quadriga-Preises“, der das Fass zum Überlaufen gebracht haben soll. Sobald die Quadriga ihren Platz beräumt hat, sollen dort 4 ausgediente Laster der Nobelmarke Daimler-Benz das neue Statusgefühl auf dem Brandenburger Tor symbolisieren. Merkel rühmte die beabsichtigte Neubesetzung schon als deutliches „Vorwärts-Signal“ an die Industrie und die Bevölkerung.

Goldelse hat verschissen …

Über Jahre war die Kanzlerin dem Anagramm der Goldelse hart auf der Spur und suchte ihr Geheimnis zu lüften. Aber völlig egal was sie in ihrer Amtsstube, der Waschmaschine (in unmittelbarer Nachbarschaft zum Monument) veranstaltete, sie bekam es nicht hin die Buchstaben so zu verrücken, dass die Goldelse zum „Gold-Esel“ wurde. Dafür muss die Else jetzt mit ihrem Abgang büßen. Die Berliner tuscheln schon – die beiden Damen betreffend – dass es sich wohl doch nur um reine Stutenbissigkeit handeln solle. Eine weitere böse Erinnerung, welche die Kanzlerin zu ihrem Entschluss getrieben haben könnte, ist die typische Berliner Schnauze, die hier schon seit Ewigkeiten von der „Siechessäule“ spricht. So etwas braucht natürlich die Kanzlerin nicht als Mahnmal in ihrem Vorgarten, sie wird den Endsiech auch ohne die Else auf die Reihe bekommen. Infolgedessen wird der Platz anschließend unbesetzt bleiben und kann vom dort bereits vorhandenen Strich (in Verbindung mit den oben erwähnten Lastern) genutzt werden, den die Kanzlerin bekräftigend unter dieses leidige Kapitel deutscher Geschichte setzen will.

„Dem Deutschen Volke“ ist out …

Hier ist inzwischen nachgewiesen, dass diese Inschrift am Reichstag erstens nicht mehr zeitgemäß ist, weil sie einfach falsche Erwartungen im Volk weckt und darüber hinaus auch für einen besseren Sinn weichen muss. Wenn der sinnentleerte Spruch erst einmal entfernt ist, könnte dort ein erheblich passender Spruch die Deutschen mahnen und warnen. Bezahlen wird den „Neuen“ der Ackermann, dass hat er der Kanzlerin schon auf seiner letzten Geburtstagsparty im Kanzleramt versprochen. Demzufolge werden wir alsbald am Reichstag das erheblich passendere Signum lesen: „Dem Internationalen Bankwesen“. Dies als gerechter Ausdruck dafür, welches Leid die Banker mit den Deutschen durchleben müssen um an deren Geld zu kommen. Das verdient Respekt und eingedenk ihres unermüdlichen Einsatzes im Bereich der Lobbyarbeit absolut diese Würdigung.

Noch gibt es keinerlei Schätzungen, ob der Verkauf dieser Artefakte Deutschland zu retten vermag, aber in jedem Falle sollte es Erleichterung bringen und den Ballast für eine mögliche Flucht mindern. Und für kleinere Rettungspakete sollte es allemal reichen. Als Käufer für diese Kulturgüter kommen ganz offensichtlich Liebhaber, Nationalisten und sonstige Faschisten Fetischisten sowie die ewig Gestrigen in Betracht. Angebote können dem vernehmen nach unter der Mail-Adresse: Tafelsilber@Kanzleramt.de unter dem Stichwort „Kulturelle und finanzielle Entlastung“ abgegeben werden. Deutsche sind von den Gebotsverfahren ausgenommen, da sie ohnehin enteignet werden. Insofern sind alle wohlhabenden Ausländer aufgerufen – bei Interesse – ihre Vermögenssituation gegenüber dem Finanzminister schon einmal offenzulegen und entsprechende Gebote einzureichen.

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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Quadriga, Goldelse und „Dem Deutschen Volke“ werden verkauft — 6 Kommentare

  1. Man kommt bei Angela Kasner-Merkel nicht umhin,ihren Deutschenhass immer offensichtlicher wahrzunehmen.Merkel besitzt neben einem deutschen auch noch einen israelischen Pass.Sie ist einzig für die Zionisten in Israel tätig und steht dort in höchstem Ansehen,hat sie Deutschland doch ein entscheidendes Stück dem Abgrund näher gebracht und die Demokratie entscheidend geschwächt.

    • Sie sollten die ärztliche Verschreibung einhalten, sonst kommen Ihre paranoid-schizoiden Schübe wie der, dem Sie gerade erlegen sind, wieder zurück. Und machen Sie einen weiten Bogen um Computer. Danke!

      • Weshalb so empfindlich?Hört sich ja beinahe so an,als wären Sie das Opfer überkonditionierter Erziehung.Wieso nicht einfach locker und sachlich?Ich bin niemandes Feind,auch nicht der Ihrige.
        Recherchieren Sie,

        • Offensichtlich ist die Situation angespannter als wir annehmen, da ist es mit dem „Locker bleiben“ immer so eine Sache. Vor lauter Verwirrung weiß manch einer gar nicht woher das Ungemach kommt … :)

  2. Also „Dem Internationalen Bankwesen“ gefällt mir nicht so; ich würde “Deutsche Bank Arena” oder sowas Ähnliches hinschreiben.
    Sponsoring bringt Geld (auch Fakelaki genannt) in die leeren Staatskassen.
    Und vielleicht noch in kleinerer Schrift darunter “Mit freundlicher Unterstützung von Hypo Real Estate, Commerzbank und Daimler AG”…

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