Libyenkonflikt beendet, Obama und Gaddafi einigen sich

Lampe-D-USA: Mit einem Schlag ging alles schneller als erwartet. Im Club der Freunde des Erdöls und der Wasserreserven hat man sich geeinigt. Wie aus diplomatischen Kreisen verlautete, sei in trilateralen Geheimgesprächen zwischen den USA, Italien und Libyen dieser historische Kompromiss errungen worden. Einzelheiten dazu durfte der Busenfreund der beiden übrigen Streithähne und Italiens Medienmogul – Silvio Berlusconi – vor drei Stunden in seinen eigenen Medien in Italien exklusiv berichten lassen.

Bunga Bunga mit … <br><small>Quelle: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/commons/wiki/File:Berlusca_Bandana_Bianca.jpg</small>

Demnach hat es folgende Einigung im Libyenkonflikt gegeben: Obama hat zugesichert seinen Friedensnobelpreis mit Gaddafi teilen zu wollen, wenn dieser endlich verschwinde. Letzteres ausschließlich den Menschen in Libyen zuliebe, die sich jetzt nicht mehr gegenseitig erschießen müssten, um den westlichen Konzernen zu ihren Rechten zu verhelfen. Gaddafi zeigte sich begeistert und hatte anfangs gar nicht damit gerechnet, dass sich Obama so jovial zeigen könne und ihm was von seinem Friedensnobelpreis abgeben würde. Letzteres sei wohl auch ursächlicher Grund für seine bisherige harte Haltung in der Sache. Nach Obamas Einlenken allerdings zeigt Gaddafi wieder seine charmanten Seiten. Auch betonte Gaddafi, dass er inzwischen ein Alter erreicht habe, wo es angemessen sei die letzten Jahres des Lebens etwas ruhiger angehen zu lassen und diese gemeinsam mit seinem Freund Silvio zu verbringen.

Parallel dazu hatte Silvio Berlusconi schon vor einigen Tagen auf Lampedusa ein Haus erworben und dem libyschen Diktator zuliebe angekündigt die Insel von afrikanischen Flüchtlingen beräumen zu lassen, was wohl auch innerhalb von weniger als 60 Stunden realisiert werden soll. Dafür sollte Lampedusa auf lange Sicht auch etwas von dem Friedensnobelpreis abbekommen. Ein entsprechender Antrag solle über seine Vasallen in Rom an die Schweden herangetragen werden. Die Einheimischen der Insel freuten sich schon auf Gaddafi, weil er doch immer so schöne religiöse Bücher für die Jungfrauen stiften würde. Dies wäre ganz im Sinne der dort herrschenden Moral und mit nur einem einzigen afrikanischen Flüchtling auf der Insel käme man schon gut zurecht, sofern dieser seine Milliarden nicht vorher einbüssen müsse.

Damit wäre dann auch geklärt wo Gaddafi sein Asyl bekommt – darüber wurde ja in den letzten Tagen sehr spekuliert. Berlusconi kündigte ferner an, dass er seine sexuellen Eskapaden jetzt ein wenig aus dem Sperrbezirk der römischen Regierung hinaus verlagern wolle. Gemeinsam und unter der Schirmherrschaft von Gaddafi könne er sich lebhaft gemeinsame „Bunga-Bunga“ Partys auf Lampedusa vorstellen, zu denen man aus Dankbarkeit auch Obama einladen wolle. Die Beschaffung der Jungfrauen solle dann Gaddafi übernehmen, weil dies in Afrika ein wenig liberaler gehandhabt würde.

Gleichzeitig hat Berlusconi den Libyern angeboten die dortigen Regierungsgeschäfte interimsweise und kommissarisch für einige Jahre zu übernehmen, dann müssten sich die Rebellen nicht so einen Stress machen wegen etwaiger Komplikationen auf dem Weg zur Demokratie und könnten dieweil entsprechende Lösungen noch untereinander ausschießen. Dem Sieger würde er dann das neu geordnete Land „pro forma“ übergeben, nicht allerdings den Zugriff auf die Ressourcen, da diese augenscheinlich immer wieder Anlass für Streitereien böten. Diese würde man aus Sicherheitsgründen im weltweiten Konzerngeflecht gut verwahren. Letztlich müsse sich auch das libysche Volk daran gewöhnen dass Demokratie und Freiheit gar nichts mit Wohlstand zu tun habe. Wer sich von einer Revolution Reichtümer oder Volkswohlstand erhoffe, der sei schief gewickelt, ob nun mit oder ohne Gaddafi.

Obama hat sich noch nicht öffentlich zu dieser Einigung geäußert, es wird aber gemutmaßt, dass er dies innerhalb des nächsten halben Jahres noch nachholen wird. Derzeit fährt die US-NAVY gerade einen Flugzeugträger nebst Geleitflotte vor der libyschen Küste auf, um Oberst Gaddafi sicher in sein Exil zu geleiten. Schlimm nur, dass sich diese Nachricht in Libyen nicht verbreitet und die Parteien dort einfach so weiterballern wie bisher. Carpe Diem!

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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

Kommentare

Libyenkonflikt beendet, Obama und Gaddafi einigen sich — 2 Kommentare

  1. hehehe, satire pur, schmunzel, grins, lach! Weiter so! Leider ist ja jede Menge Wahrheit in der guten Satire drin. Trotzdem siehe oben.

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