Golfstrom-Abschaltung mit Folgen

Golfstromkreislauf vor der Abschaltung<br><small>Quelle: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/7f/Golfstrom_Karte_2.png</small>

EUR-Opa: Wie wir bereits im August berichteten haben die USA den Golfstrom nach der Ölkatastrophe vom 20. April 2010 im Golf von Mexiko abgeschaltet, um zu verhindern dass sich andere Nationen oder möglicherweise sogar Feindstaaten an den frei im Meer umhertreibenden Ölmengen bereichern die der Golfstrom widerrechtlich mit sich führt. Weniger bedacht wurde dabei, dass der Golfstrom schon seit Ewigkeiten auch kostenloser Energielieferant in Form von Wärme war und die Erwärmung der nördlichen Hemisphäre vorantrieb. Letzteres ist ein Umstand den die Klimafaschisten sowieso gerne beenden wollen. Insoweit scheint den Amerikanern dieser Sachverhalt auch nicht unangenehm zu sein, sie haben aus diesem Anlass schon dafür gesorgt dass die Ölpreise wieder stark auf die 100$ Marke pro Barrel zusteuern und sind gerne bereit uns davon entsprechend mehr zu verkaufen.

Sollten sich genügend Idioten finden, die freiwillig ein paar Milliarden Dollar an die chronisch klammen USA überweisen, könnte man auch über die erneute Einschaltung des Golfstroms reden aber unter Berücksichtigung der Klimaerwärmung sei dies kaum anzuraten. Die USA sähen in der Beibehaltung der jetzigen Situation mehr Geschäfts- und Umsatzpotential und regten an darüber nicht mehr weiter zu verhandeln, Ölbestellungen würden aber jederzeit gerne entgegengenommen.

Natürlich sei die Abstellung des Golfstroms allein wegen der Ölhaltigkeit schon ganz im Sinne des Umweltschutzes zu sehen. Schließlich lägen die Hochburgen der Klimajünger in Europa und diese sollten darüber hinaus überglücklich sein, dass damit die Klimaerwärmung wenigstens für Europa endlich vom Tisch sei. Die neuen Kälte- und Schneerekorde könnten dann die Spitzentemperaturen des Sommers statistisch ausgleichen, sodass man insgesamt zu einer leichten Abkühlung gelangen könne.

Derzeit sei man in Amerika darum bemüht sich die Sonneneinstrahlung auf den gesamten Planeten rechtlich zu sichern und parallel dazu ein gangbares Abrechnungssystem zu entwickeln, um die Nutznießer des Sonnenscheins klima- und ertragsgerecht zu belasten. Gleichzeitig könne man durch die Preisgestaltung für die künftige Lieferung von Sonnenschein auch Einfluss auf den Verbrauch nehmen und damit die Klimaerwärmung weiter effektiv bekämpfen. Diese Vorgehensweise dürfte auch einleuchtender sein als der in Verruf geratene CO2-Zertifikate Handel. Weiterhin solle der Golfstrom noch als „Grüner Strom“ zertifiziert werden, was auch nur einen sehr geringen Preisaufschlag bedingen würde. Amerika werde selbstverständlich in den kommenden Jahrzehnten Garant dafür sein, dass sich der Planet Erde nicht überhitzen könne. Wie beim grünen Golfstrom auch, ließe sich der ganze Vorgang ganz wunderbar über den Geldbeutel regeln. Amerika sieht sich damit nachhaltig in der Position, neben dem Weltpolizisten auch die Position des Weltversorgers zu übernehmen.

Und immer wenn es ums große Geld geht beginnt das Hauen und Stechen. So hat der VW Konzern angekündigt die Marke „Golfstrom“ nicht kampflos den Amerikanern zu überlassen, denn diese sei deutsches Synonym für ökologisch produzierten Strom aus Biokraftstoffen mittels der Antriebsaggregate des gleichnamigen Fahrzeugs, welches als Blockheizkraftwerk zunehmend Verwendung in den heimischen Kellern finde.

Golfstrom-Abschaltung mit Folgen
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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

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