Euro als weiteres Versailles

EurozeichenSchuld(en)turm: Alle wissen es, nur keiner mag so recht dazu stehen, aber qpress.de klärt auf. Der Euro wurde eingeführt um die europäischen Menschenmassen normiert  und vereinfacht am Erhalt der Hochfinanz zu beteiligen und solches ohne großen Verwaltungsaufwand produzieren zu müssen, in dem man eine Vielzahl von Menschen über den Euro „gleich macht“, sprich rund 300 Millionen Menschen normiert und gleichschaltet.

Nun ist es sehr schwer für einen normalen Menschen vor lauter Nebelbomben und medialem Trommelfeuer in diesem Krieg noch den rechten Weg zu erkennen. Den Überblick haben nur die wenigen Herrschaften auf dem Feldherrenhügel, die allerdings sehr genau wissen was sie dort tun und in welcher Weise sie die Menschen in Europa nun gegeneinander ausspielen. Man erklärt den Menschen sie sollten solidarisch sein, keinen Neid haben und für den Frieden in Europa eintreten und die Gleichheit der Verhältnisse wäre dafür eine unabdingbare Voraussetzung.

Jetzt kommen wir zum wesentlichen Bestandteil dieses Heilungsplans oder besser gesagt, des zur Zeit entwickelten Konzeptes zur Rettung dieser Ideale. Der geht davon aus, dass man einem gesunden Menschen beispielsweise ein Bein abnimmt oder einem Sehenden ein Auge nimmt, weil er damit etwas weiter den vielen Siechen in der Gemeinschaft gleicht. Das ist der Weg zur Herstellung der besagten Gleichheit.

Nicht diskussionsfähig hingegen ist es, dem Starken seine Stärke zu lassen, in dem Wissen, dass dieser im Vollbesitz all seiner Kräfte, ganz vielen anderen Menschen viel effektiver helfen kann, weil er eben kerngesund ist und dies auch aufgrund menschlicher Veranlagung letztlich tun wird. Auch haben die globalen Heerführer erkannt, dass ihnen nur starke Individuen aus dem Schlachtfeld da herunten gefährlich werden können und den geplanten Nutzen oder den anvisierten Schlachterfolg vereiteln könnten. Deshalb geben sich die Feldherren größte Mühe über ihre Kommunikationswege, die von ihnen bezahlten und kontrollierten Medien und die von ihnen beeinflussten Politiker, dieses Szenario gar nicht erst entstehen zu lassen.

Dort wo sich der Bürger dem Konsum verweigert, Schrottpapiere und desolate Staatsanleihen nicht mehr kaufen will, wird er per Regierungsbeschluss über die Steuermittel in Anspruch genommen und verschuldet, damit das System nicht kollabiert. Ergo gilt es zu verhindern, dass die Systemfrage gestellt wird. Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass die Meute unten auf dem Schlachtfeld beschäftigt ist und niemals einer von den noch Starken dort auf die Idee kommt den Feldherrenhügel stürmen zu wollen, weil man möglicherweise dort erkannt hat, dass die befohlenen Verstümmlungen zur Schaffung der postulierten Gleichheit nicht geeignet sind die menschliche Gemeinschaft tatsächlich voranzubringen, sondern nur dem Zweck dienen den Feldherrenhügel zu sichern, auf dass die Herrschaft keinen Schaden leide.

Versailles wird zu Recht immer als Versuch gesehen einer Volksgemeinschaft die als stark und damit als gefährlich eingestuft wird, die Gliedmaßen soweit zu stutzen, dass die Gefährlichkeit kontrollierbar wird. Und deshalb darf man richtigerweise schlussfolgern, dass der Euro und wie er jetzt gelebt werden soll, nur die Fortsetzung dieser Politik ist. Sprich (nicht nur die Deutschen) sondern die Starken werden jetzt zur Amputation einbestellt um die Gleichheit herzustellen und die Gefahr zu minimieren. So kann dann Europa in Zukunft auf einem siechen Niveau die Gleichheit zelebrieren, nur leider sind dann alle Kräfte und Fähigkeiten zu menschlichem Fortkommen recht begrenzt, dies aber durchaus im Sinne der Führung, der es sicherlich auch mit einem kranken Volk nicht schlechter gehen wird als zuvor. Von Haus aus haben die Menschen nichts gegeneinander und tolerieren auch die Unterschiede in der Leistungsfähigkeit einzelner Gruppen, soweit es aber um die Optimierung der Volksausbeute im Sinne dieser ganz wenigen Leute geht, haben jene auch keine Skrupel die Menschen gegeneinander ins Feld zu schicken, weil sie wissen was sie dabei gewinnen und für die Menschen interessieren sie sich dabei nicht. Die sind nur Schachfiguren in dem Spiel, die man nach Belieben benutzen kann. Und der Mensch weiß (auch der Deutsche), dass er mit jedem Menschen auf diesem Planeten friedlich auskommen kann, wenn man ihn denn ließe und nicht gerade einmal wieder zur Amputation einbestellte.

Dieser Aufsatz ist keine Brandrede und Aufruf seinen Nächsten zu erschlagen, auch keinen etwas weiter entfernten, sondern den Blick eindeutig in Richtung Feldherrenhügel zu richten und um jeden Preis zu verhindern, dass die Menschen erneut aufeinandergehetzt werden um das Versagen des Systems und der Führung in den noch zu schreibenden Geschichtsbüchern abermals zu kaschieren.

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Kommentare

Euro als weiteres Versailles — 3 Kommentare

  1. Und was machen wir dran? NICHTS!

    Solange den Deutschen, als auch den restlichen Europäern nicht bewusst wird, dass sie auf breiter Front verarscht und über den Tisch gezogen werden, solange wird nichts passieren.

    Ein europaweiter Generalstreik wäre erforderlich. Ein Generalstreik, der Arbeit und Schuldenrückzahlungen betrifft. Die Finanzwelt muss ausgehungert werden. Das ist die einzige Chance, die wir noch haben.

    Sollen sie uns doch den Strom abstellen, sollen sie doch die Geschäfte schließen, wir werden denen schon zeigen wo der Hammer hängt. Nötigenfalls mit Gewalt!

    Aber, wie so immer, man findet keine 6 Leute, die nach Berlin fahren und den Damen und Herren von der Regierung mal gehörig vor den Koffer scheißen.

    Was regen wir uns auf?

    Mit freundlichen Grüßen
    (einer der kotzen könnte)

  2. Pingback: Euro als weiteres Versailles « Der Honigmann sagt…

  3. Ich schließe mich dem Kommentar von Ralle an, ziziere hier noch einen Absatz von Steuerboykott, den Rest davon im nachfolgenden Link:

    […] Ohne Konfrontation mit den bestehenden Machteliten treten autarke Gemeinschaften aus dem System aus und hinterlassen es am Ende als leere Hülle. Bankiers, Geldadel, Konzerneigentümer, Medienfürsten und Politiker können dann ohne Volk weitermachen und sich gegenseitig betrügen, belügen, vergiften und versklaven. Und während niemand mehr für sie arbeitet, können sie nur noch ihr wertloses Papier fressen oder ebenfalls austreten und sich dem ehrlichen Volk mit ehrlicher Arbeit anschließen – sofern sie überhaupt für eine nützliche Arbeit zu gebrauchen sind. […]

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