Siemens Lufthaken, eine Ente?Utopia: Keine Frage, allein die Überschrift ist schon ein Widerspruch in sich und die Verwirklichung so wahrscheinlich wie der Siemens-Lufthaken. Ist es nicht gerade diese Kaste die sich befleißigt die Gemeinschaft zu verknechten? Obgleich sich derzeit einige Milliardäre als edle Spender zu geben geruhen, dürften die so erlangten Spenden eher für genehmere Ziele eingesetzt werden als ausgerechnet zur Rettung der Freiheit und schon gar nicht zur Rettung unabhängiger Meinungen und Recherchen, die sich der normale Mensch nicht mehr leisten kann, der gnadenlos den Mainstream-Medien ausgeliefert ist, die oh Wunder, offenbar genau von dieser Klientel sorgsamst gehätschelt werden. Hier gibt es auch keinen Zuwendungsentzug, solange die Berichterstattung den Zielen und der Mehrung eben besagter Milliarden dient. Es gilt offenbar die überlieferte Regel: „Die fütternde Hand beißt man nicht“. Und so können sich einige jener Superreichen durch diese Aktion ein reines Gewissen erkaufen, während die einsamen Rufe des Rufers in der Wüste verhallen wie ein ungehörter Wind der den Fels umstreicht.

Aber träumen wir einmal weiter. Viele Leute wissen und empfinden heute zutreffend wie sehr sie genau von den Massenmedien manipuliert werden und welche Unwahrheiten dort teils unter Volk gebracht werden. Selbstverständlich ist die Situation immer so unklar und undurchsichtig, dass man niemandem der Beteiligten je wird eine Schuld in die Schuhe schieben können. Aber der Zug rast dennoch unaufhaltsam in eine unheilvolle Richtung. Unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung und der inneren Sicherheit werden dem Bürger mehr und mehr die Flügel gestutzt, dabei alles so schleichend, dass es die Mehrheit kaum bemerkt und in den Diskussionen dazu so gedreht, als wäre alles nur zum Besten des Menschen. Der soziale Zusammenhalt wird gesprengt, der Einzelkampf und die Funktionalität des Individuums sind die Maximen der Zeit. Der Mensch im Wettbewerb mit seinen Artgenossen, gut durchglobalisiert und in der Masse täglich weiter im (Preis) Lohn gedrückt. Mehr will man vom Menschen auch nicht, denn die Lenker dieser Welt haben längst vergessen was Menschlichkeit ist, der Mensch ist Gegenstand der sogenannten „Volskausbeute“, die es gilt Tag um Tag zu steigern und zu optimieren, also nichts anderes als Handelsware und Konsumgut des Kapitals. Die Welt steht Kopf, der Mensch wird vom Geld dominiert und nicht umgekehrt. Die wenigen die das Kapital dominieren werden dabei immer weniger und sind ferner den je von den Menschen. Und damit es dem Menschen nicht so unverblümt ins Gesicht schlägt dürfen die bunten Gazetten auch schöne Geschichten schreiben und nette Filmchen machen, die dem Massen-Menschen wenigstens suggerieren, dass er im Mittelpunkt der schönen bunten, heilen Welt steht, während er tatsächlich gerade zum letzten Schritt in Richtung Abgrund ansetzt.

Also träumen wir einmal märchenhaft weiter von einem oder mehreren Milliardären, die gerade auf der anderen Seite mehr vor einem menschlichen als einem physischen Abgrund stehen, die sich besinnen und ihre Mittel jetzt dafür einsetzen nicht die Finanzwelt zu retten, der sie ihren Wohlstand verdanken, sondern denen es Licht im Kopfe wurde und sie sich mehr für die Menschheit als die Gesundheit ihres Kontos interessieren. Vielleicht nur einer der erkannt hat, dass ihn sein Vermögen nicht zu einem besseren Menschen gemacht hat, sondern nur zur Macht verhalf die er mit den wenigen seiner reichen Mitmilliardäre gegen die Erkenntnis eingesetzt hat, auch nur ein Wesen aus Fleisch und Blut zu sein. Der sich und sein „doppeltes Vermögen“ (K+K, besser Konto und Kopf) dafür einsetzt die Freiheit zu retten. Mit aller Macht die Überwachungsstaatlichkeit bekämpft, die Lügen um den hausgemachten Terror aufdeckt, Zensur im Internet verhindert (die gerade massiv auf dem Vormarsch ist) und all die schönen Dinge tut und fördert die sich ein denkender Mensch nur wünschen kann, um Gemeinschaft wiederherzustellen, statt Spaltung voranzutreiben.

Ok, ausgeträumt, wieder in der Realität angekommen, weiterhin allein in der Wüste stehend, elend rufend und warnend zur Menschlichkeit mahnend. So werden wir in den kommenden Tagen und Monaten die Feierstunden jener Milliardäre genießen dürfen, die uns ihre heilvollen Stiftungen anpreisen und sich dafür völlig systemkonform hochleben lassen, nachdem der Ø-Bürger rund die Hälfte dieser edlen Spenden über die fiskalisch wirksamen Abschreibungen hinzugefügt hat, der aber keinen Orden dafür bekommt, egal wie viele Banken er gerettet hat.

Deshalb kann man an dieser Stelle auch unbedenklich schreiben, der beschriebene Milliardär möge sich bitte an den Autor dieses Artikels wenden, zwecks Koordinierung und Verbesserung dieser Welt im vorgeschlagenen Sinne, denn die Wahrscheinlichkeit, dass es den hier beschriebenen Multi überhaupt gibt dürfte geringer einer Wahrscheinlichkeit von 1:6 Milliarden sein und die Chance, dass derjenige auch noch diesen Aufruf liest, wird diese Möglichkeit nochmals im Quadrat verringern. Und sollte dieses Sandkörnchen von Artikel für eine andere Seele ein wenig Balsam hergeben, dann hat es sich schon gelohnt den Gedanken einfach mal niederzuschreiben.

Milliardär gesucht für die Rettung der Freiheit
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