US Abzug aus Irak, Einmarsch in den Iran

Washington: Lange Zeit wurde gerätselt wann sich die USA aus dem Irak zurückziehen werden. Inzwischen wurde als Termin Ende August 2010 von Obama für den Beginn des Abzuges bestätigt, was die Welt selbstverständlich positiv und befriedigt zur Kenntnis nimmt. Das er beim Truppenabzug dort Probleme zu bewältigen hat wundert auch niemanden, nur die Art der Probleme waren bisher nicht bekannt.

Aus einem „Leak“ im Umfeld des Präsidenten sickerte nunmehr durch, dass die Haushaltsknappheit eine Rückreise der Truppen nicht zulasse, weil schlicht und einfach das Geld fehle und die Druckerpressen derzeit allesamt defekt seien. An dieser Stelle ist der Generalstab dabei zu improvisieren. Aus diesem Anlass werde man die Truppen in der Region verlagern, denn nur so lasse sich ein immenser Aufwand für Flugzeug oder Schiffstransport vermeiden. Demnach müssen die Truppen am Boden zusehen dass sie Land gewinnen. Dies solle vorzugsweise etwas weiter östlich der Fall sein. Dummerweise ist der Landstrich gerade von Persern besetzt, was aktuell nichts Gutes verheißt. Israel hat den amerikanischen Truppen allerdings Rückendeckung zugesagt, sodass man den Vorstoß wagen will. Bei genauerer Ansicht des Kartenmaterial stellte man entsetzt fest, das die auserkorene Rückzugsregion großflächig zum Iran gehört, was man jetzt zwar bedauern könne, aber an den Plänen sei nun einmal nicht zu rütteln, weil das so entschieden sei.

Unterdessen appellierte Barack Obama an Mahmud Ahmadinedschad sich etwas gastfreundlicher zu zeigen, sodass sich seine Jungs bei dem geplanten Iranbesuch nicht ängstigen müssten. Und wenn seine Jungs schon mal vor Ort seien, dann hätten diese lebhaftes Interesse daran, bei einer persönlichen Führung die iranischen Nuklearanlagen kennenzulernen. Bei diesem Programmpunkt meldete auch Israel lebhaftes Interesse an und erbot sich mit Spezialgerät teilzunehmen.

Der Iran selbst zeigte sich ein wenig verdutzt bei dieser freundlichen Offerte und erklärte seinerseits für derlei Gastfreundschaft aufgrund von Wirtschaftssanktionen auch nicht über die nötigen liquiden Mittel dafür zu verfügen. Aber Obama könne jederzeit gerne für einen Fernsehauftritt vorbeikommen. Mit der im Bild gezeigten Geste bedeutete Ahmadinedschad dem amerikanischen Präsidenten noch, dass er mit sich reden ließe, sofern Obamas Jungs einen Durchmarsch nach Pakistan zusichern könnten, ohne sich unnötig im Iran aufzuhalten. Die dortigen Atomanlagen seien auch bei weitem interessanter, zumal einige Teile davon bereits Raketenantrieb hätten.

Letztlich sind sich die beiden noch nicht einig geworden, aber ab Ende August sollten wir über intensivere Truppenbewegungen in der Region sicherlich auch näheres zum Fortgang der Geschichte erfahren.

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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

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