Israel und die Umsiedlung mit BP

Geplanter Tempelneubau, rechts gut zu erkennen, die goldenen Kälber<br><small>Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jerusalem_temple3.jpg</small>Utopia: Langsam aber sicher werden die Israelis müde, sich fortwährend als Fremde in einer Region zu behaupten die ihnen feindlich gesonnen ist, was immer wieder dazu führt, dass sie sich mit Waffengewalt gegen Frauen, Kinder, Greise und vielen weiteren Subjekten zur Wehr setzen müssen die ihnen nach eigenem Bekunden nicht wohl gesonnen sind. Der Preis für die Heiligkeit des Grundes auf dem sie leben droht einfach zu hoch zu werden. Letztlich machen auch zahlreiche Präventivtötungen zur Befriedung der Nachbarschaft und offiziell nicht vorhandene Atombomben die Freude an der dortigen Präsenz nicht größer.

Nun kommt der Gott des Geldes dem geschundenen Volk Israels zu Hilfe. Dessen Stellvertreter und Chef von BP wurde in Israel vorstellig und präsentierte den Deal. Demnach hat es BP übernommen den Golf von Mexiko zum „neuen Toten Meer“ umzugestalten, bislang mit vielversprechenden Anfangserfolgen. Entsprechende Beweise brachte der Konzernlenker bereits zum ersten Treffen mit, um den Israelis zu vermitteln, dass das Heimatgefühl bereits dorthin umgesiedelt sei. Demnach wäre schon nahezu alles feindliche Leben im Golf von Mexiko ausradiert. Man würde den Top Kill solange fortsetzen, bis dort jegliche feindliche Regung zum Erliegen gekommen sei. Die angrenzenden Regionen würden noch ein wenig über Öldämpfe ausgedünnt und nach Abschluss der Aktion könne das gesamte israelische Volk dort gefahrlos siedeln, wenn die Ölpest ihr Werk abschließend verrichtet hat. Einige wenige hinterbliebene US-Eingeborene würden von der FEMA in Reservate umgesiedelt, sodass das auserwählte Volk dort ungestört residieren könne. Der Zutritt zu der Region sei logischerweise für Muslime zukünftig strikt untersagt, um Konflikte der gewesenen Art von vornherein auszuschließen. Selbst die feuerfesten und stets abgebrannten nahen Mexikaner haben bereits einseitig einen Gewaltverzicht gegen die neuen Siedler erklärt, was die Sache enorm erleichtert.

Im Gegenzug erwarte der Konzern die schützende jüdische Hand vor einer raffgierigen und schäumenden Meute, die den Konzern aufgrund dieser Vorbereitungsmaßnahmen für die Umsiedlung des israelischen Volkes liquidieren will. Offensichtlich wird es an dieser Stelle aber keine nennenswerten Probleme geben, da der jüdische Einfluss in Amerika bereits über viele Jahrzehnte alle dortigen Stresstests bravourös überstanden hat. Notfalls müsse man sich dort einen anderen Präsidenten kaufen, der etwas glaubhafter sei als der jetzige. So ist im Gespräch, alle bisherigen Vorbereitungskosten international zu sozialisieren. Entweder über eine entsprechende Erhöhung der Treibstoffpreise, eine allgemeine Abgabe für die Ölpest oder aus dem neuen CO2 Emissionshandel. Israel kann sich hier auf die internationale Solidarität verlassen, auch Deutschland würde für den geplanten Umzug noch einige U-Boote herschenken. Die Restwelt zahlt diesen Umzug von Herzen gerne, sofern er dazu führt, dass die Kriegsberichterstattung aus dem Nahen Osten endlich ein Ende findet. Nur Australien legte Protest ein, weil ihr Angebot offenbar ausgeschlagen wurde, Israel in die weiten des australischen Kontinents zu integrieren. Damit müsse Australien jetzt vermutlich endgültig seinen Traumfänger an den Nagel hängen, der da verhieß, Kontinent des Geldes und einer neuen Weltmacht zu werden. Trotz eines mehrheitlichen UN-Beschlusses zum Umzug steht die endgültige und positive Umsetzung dieser Resolution durch Israel noch aus, wie immer.

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Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

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