Liebling der Woche
Heute: PUBLIC VIEWING BEI DEN PROTESTANTEN
Um auch der Evangelischen Kirche gerecht zu werden, scharwenzeln wir diese Woche straight zu den Protestanten, die sich seit 2006 - also zu Zeiten der vorangegangenen Weltmeisterschaft - sehr auch um den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinden bemühen und eigens zu diesem Zwecke das sogenannte Public Viewing ermöglichen.
Nun denn, eine Konfession, die keinen Papst hat – und dies sei fernerhin konzentrisch – muss sich schon apriorisch um volle Zuschauertribünen sorgen, denn: Noch nie ist die Konkurrenz in den eigenen Reihen, d.h. auch innerhalb der Ökumene größer gewesen. Nach dem leuchtenden Vorbild Papa Ratzis, der ja gleich zu Amtsbeginn das Purgatorium für nichtig erklärte und sich damit sensationell in die klerikalen Hitparaden katapultierte, mussten die Protestanten hier ganz entschieden einen Anschlusstreffer landen und ganz genau an dieser Stelle konnte die Lösung des Problems nur das Public Viewing sein.
Umso besser für die Evangelische Kirche, denn um die Protestanten (von mir auch liebevoll als Patchworkchristen bezeichnet) auch außerhalb der Festtage in die Gemeindehäuser zu manövrieren, ist es denkbar einfach, Konsumopfer erster Güte gleichzeitig auch mit der lutherischen Bibelauslegung zu streicheln und die Schäfchen sukzessive bei der Stange zu halten.
Ein Geniestreich, möchte ich behaupten. Ähnlich wie das Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien am 03.07.2010 werden sich Christen aus aller Welt auf ökumenischer Ebene brutale Schlachten (nötigenfalls auch gegen minderjährige Knaben) liefern, die sich letztlich in einem unerbittlichen Finale zwischen Katholiken und Protestanten verhärten – dafür stehe ich mit meinem Amen.












Wow … hast gegen den Papst geboxt? Der würde Dich bei derlei woodo-seelischen Tönen glatt killen