Irankrieg beginnt

Der Frieden auch weiterhin ein Exportschlager <a href="http://qpress.de">Qualle</a>USA | Israel | Iran: Der Irankrieg beginnt! Der Aufmarsch im persischen Golf begann ja bereits vor Wochen. Jetzt hat Israel Kontingente und Material nach Saudi-Arabien verlegt und auch an der Nordwestflanke des Iran brodelt es. Nachdem sich dort zuviele amerikanische und wohl auch israelische Militärs in Aserbaidschan eingefunden haben. Der Iran seinerseits lässt ebenfalls aufmarschieren. Diese Informationen hat die DEBKA zusammengetragen. Mithin darf davon ausgegangen werden, dass es den USA und Israel wohl ernst ist, auch dem Mullah-Regime Frieden, Freiheit und Demokratie frei Haus zu liefern, bis auch die dortigen Ressourcen unter einer „rechtmäßigen“ Kontrolle sind

Der Zeitpunkt indes wurde sorgsam gewählt. So sprechen zwei massive Gründe dafür, dass ein Angriff zeitnah erfolgen wird. Zum einen im Schatten der Fußball-WM, weil sich in dieser Zeit glorreiche Tore am besten verkaufen lassen und andererseits sind die richtigen Kriegsgegner vollumfänglich mit eben dieser WM beschäftigt. Auch wird es Zeit von dem Unglück im Golf von Mexiko ein wenig abzulenken, wo der Krieg gegen die Ölpest unlängst verloren sein dürfte. Von verlorenen Kriegen distanziert sich die USA erfahrungsgemäß gerne schnell und wird sicherlich auch andere Schuldige dafür ausmachen können.

Und hier kommen wir auch zu den bedeutenderen Ursachen dieses nunmehr beginnenden Krieges. Alle amerikanischen Geheimdienste sind sich einig, dass die Ölpest vor den Toren der amerikanischen Glückseligkeit vom Iran verursacht wurde. Die Schuldzuweisung ist einfach, da es nicht soviel Terroristen gibt, die über hinreichend Erfahrung mit Ölförderung verfügen. Es ist eindeutig, dass diese Todesboten aus dem Iran gekommen sein müssen. Die Belege werden sicherlich von den Amerikanern in Kürze vorgelegt werden und ebenso stichhaltig sein, wie damals die eindeutigen Beweise zu den Massenvernichtungswaffen des Irak, die Auslöser für den Einmarsch dort waren.

Die ganze Welt sollte sich auf den anstehenden Schock einrichten und bereits im Vorfeld begreifen, dass es sich um einen Akt der Notwehr handelt. Der Iran ist eindeutig der Aggressor in dieser Angelegenheit (die Medien haben schon seit Jahren an dieser Darstellung auftragsgemäß gefeilt), weil es Amerika angegriffen und im Golf von Mexiko schwer getroffen hat. Die Ölförderkonzerne stehen einmütig hinter den USA und bieten aktuell hinter vorgehaltener Hand bereits für entsprechende Bohrlizenzen im Iran. Darüber hinaus haben die Konzerne angekündigt, den Krieg mit einer solidarischen Preiserhöhung für Ölprodukte kofinanzieren zu wollen, da aufgrund der amerikanischen Haushaltslage eher mit einer halbherzigen Intervention zu rechnen wäre, was aber gar nicht im Sinne der Ölkonzerne ist. George W. Bush hat inzwischen angekündigt, völlig selbstlose Benefiz-Reisen in dieser Sache unternehmen zu wollen und demonstriert den Schulterschluss mit der amtierenden Regierung.

Zur weiteren Vorbereitung der Aktion sind inzwischen auch die Sanktionen gegen den Iran ein wenig verstärkt worden. Bleibt jetzt nur der letzte verbale Schlagabtausch abzuwarten, bis die USA abermals in Notwehr und aus reiner Selbstverteidigung dort zuschlagen werden. Bei den allgemeinen Bebilderungen dazu findet man neben den Mullahs natürlich auch immer Osama bin Laden darunter, wie jüngst auf einem Spiegel-Titelbild. Es gibt da zwar keinen Zusammenhang aber es steigert auf alle Fälle die Attraktivität des Themas und rückt es schon mal präventiv ins rechte Licht des Terrorismus. Sicherlich wird auch die Bundeswehr, wenn es soweit ist, zu einer erneuten Friedensmission a la Afghanistan zu sogenannter humanitärer Hilfe aufgefordert werden. Also sollte das deutsche Volk auch nicht zu sehr überrascht sein wenn wir demnächst erfahren, dass unsere Freiheit nicht nur am Hindukusch, sondern auch am persischen Golf zu verteidigen ist. Dann dürfen wir endlich erkennen, dass auch innere Werte und Grundgesetz nur Makulatur sind und wir uns halt der Macht des Faktischen beugen müssen und die heißt nach wie vor USA.

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Über WiKa

Die verkommene Wahrheit unserer Zeit ist so relativ und dehnbar wie das Geschrei der Massen-Medien selbst. Erst der schräge Blick durch die Blindenbrille, in stockfinsterer Vollmondnacht, eröffnet darüber hinaus völlig ungeahnte Perspektiven. Überzeichnung ist dabei nicht zwangsläufig eine Technik der Vertuschung, vielmehr ist es die Provokation gezielter Schmerzen, die stets dazu geeignet sind die trügerische Ruhe zugunsten eigener oder andersartiger Gedanken zu stören.

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